Enormes Energiesparpotenzial durch Einsatz von smarthome-Technologien

24. März 2022, 08:49 Uhr · Quelle: Pressebox
Berlin, 24.03.2022 (PresseBox) - Fernseher, Kühlschrank, Computer: Welches Gerät benötigt im eigenen Haushalt den meisten Strom? Wie viel Energie verbraucht die Heizung im Moment und wie energieeffizient sind die eigene Wohnung oder das Haus? 80 Prozent der Deutschen wollen bewusst weniger Energie verbrauchen, um einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Allerdings fehlen vielen von ihnen die dazu nötigen Informationen. So wünschen sich mehr als zwei Drittel der Befragten mehr Transparenz zum Stromverbrauch von einzelnen Geräten und präzisere und leichter zugängliche Informationen über ihren Stromverbrauch insgesamt. 40 Prozent der Menschen in Deutschland wissen nicht, wie hoch der Verbrauch ihres Haushaltsstroms pro Jahr überhaupt ist und 30 Prozent können nicht die Höhe ihrer monatlichen Abschlagszahlung beziffern. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom von Januar bis Mitte Februar 2022 durchgeführt wurde – also unmittelbar vor der russischen Invasion der Ukraine.

„Die Menschen in Deutschland wollen die Energiewende aktiv unterstützen. Durch den Krieg in der Ukraine seien viele Menschen zusätzlich sensibilisiert, Energie einzusparen, um unabhängiger von russischen Öl- und Gasimporten zu werden. Jetzt gehe es um Information, praktische Hilfestellung und finanzielle Anreize“, so der Bitkom.

„Während wir auf dem Smartphone jederzeit unser verbrauchtes Datenvolumen einsehen können und Autos in Echtzeit den Spritverbrauch anzeigen, gibt es eine solche Transparenz beim Stromverbrauch zu Hause in der Regel nicht. Dabei sind die digitalen Technologien längst da, um Verbraucherinnen und Verbraucher beim Energiesparen massiv zu unterstützen“, betont Ralf Hartmann, Vertriebsleiter des Berliner Smartliving-Anbieters smartapart:

„Smarthome-Anwendungen sorgen bei weitem nicht nur für mehr Komfort und Sicherheit, sondern tragen auch ganz erheblich zu mehr Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden bei. Auf dem als Kommunikations- und Steuerungseinheit für die von uns verbauten smarthome-Anwendungen dienende Tablet, werden die aktuellen Verbräuche in Echtzeit visualisiert und geben so zu jedem Zeitpunkt Auskunft über den exakten Verbrauch.“

Unsere Tablets verfügen zudem über Schnittstellen für intelligente Heizkostenverteiler, Wassermengenzähler und Stromzähler (Smart Meter), die den Verbrauch messen und erkennen, zu welcher Tageszeit welche Menge an Strom verbraucht wird.

Das größte Einsparpotenzial liegt dabei in unserem Heizverhalten. Laut Statistischem Bundesamt beträgt der Energieanteil für das Heizen von Räumen in deutschen Haushalten 71 Prozent. Allein durch den Einsatz elektronischer Heizkörperthermostate können Mieter im Durchschnitt bis zu 60 Euro pro Jahr Heizkosten einsparen. Für Hausbesitzer liegt das Sparpotential bei 115 Euro.

„Mit den smartapart-Anwendungen können die Nutzer die Heizungen nicht nur per App - von jedem erdenklichen Ort aus der Ferne bedienen, sondern auch detaillierte Zeitschaltpläne unter Berücksichtigung besonderer Situationen bzw. Aktionen hinterlegen. So kann die Heizung z. B. automatisch herunterfahren, wenn die Sensorik erkennt, dass Fenster zum Stoßlüften geöffnet wurden – ob aus eigenen Stücken des Nutzers oder nach entsprechender Meldung des Raumluftgütesensors. Intelligenten Rollläden oder Markisen ermöglichen zudem eine smart gesteuerte, automatische Verschattung und können so an heißen Tagen für Kühlung sorgen. Je intelligenter die einzelnen Komponenten kombiniert und vernetzt sind, umso größer ist das energetische Einsparpotenzial“, skizziert Hartmann die vielfältigen Möglichkeiten des smartapart-Systems.

Weitere Einsparpotenziale lassen sich z. B. mit der intelligenten Lichtsteuerung realisieren, die analog zu den Heizungsvoreinstellungen mittels Zeitschaltplänen - und unter Berücksichtigung besonderer Situationen - weitgehend automatisiert werden und via App auch aus der Ferne bedient werden kann.

Das Energieeinsparpotenzial von smarthome bzw. smartliving – Anwendungen ist enorm und wird im Zuge der Digitalisierung rasch an Bedeutung gewinnen. So forderten zwei Drittel der Deutschen in eingangs erwähnter Bitkom-Umfrage, dass alte Gebäude, wenn möglich, mithilfe solcher digitalen Technologien effizienter gemacht werden sollten. Mehr als ein Viertel würde gar mehr Miete für eine Wohnung bezahlen, wenn sie mit energiesparenden smarthome-Anwendungen ausgestattet ist und immerhin die Hälfte der Befragten findet, energiesparende smarthome-Technologien müssten stärker staatlich gefördert werden.
Energie- / Umwelttechnik
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