Energiemarkt 4.0 bietet Perspektiven für Biogasanlagen
T+P Zukunftscheck: Biogas fit für EEG 2017 und Direktvermarktung mit Blockchain

(pressebox) Kiel, 06.12.2016 - Die Jahrestagung der T+P Biogas Spezialberatung dreht sich in diesem Jahr um die Zukunftsperspektiven der Branche. Welche Schritte nun zu gehen sind, wird das T+P Team den Mandanten der Spezialberatung in zwei Tagesveranstaltungen in Niedersachsen und in Schleswig-Holstein aufzeigen. Der T+P Zukunftscheck hilft Biogasanlagenbetreiber, wie eine ergebnisorientierte Strukturierung vorhandener und neuer Geschäftsmodelle im neuen Energiemarkt erfolgen kann. Versorgungssicherheit und Systemdienstleistung aus der Region sind die Stärken der Branche.

Der Gesetzgeber hat in 2016 wieder das EEG novelliert. Welche Chancen und Risiken daraus für die Biogasanlagenbetreiber erwachsen, wird Rechtsanwalt Dr. Hartwig von Bredow am 6.12.2016 erläutern. Dr. von Bredow nimmt an, dass „mit dem EEG 2017 sich neue Chancen für die Betreiber bestehender Biogasanlagen ergeben. Ob Ausschreibungen aber wirklich eine sinnvolle Perspektive bieten? Gibt es Alternativen? – Der Vortrag beleuchtet den Rechtsrahmen des EEG 2017.“ Neben den Ausschreibungen werden auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Erweiterung und Flexibilisierung bestehender Biogasanlagen und die Versetzung und den Austausch von BHKW dargestellt. Zudem geht Dr. von Bredow auf den aktuellen Stand der gerichtlichen Verfahren zu verschiedenen Boni ein.

Die Energiemärkte befinden sich im Rahmen der Digitalisierung mitten im Umbruch. Stromhandel und Netzsteuerung werden immer dezentraler organisiert.
Am 7.2.2016 wird Frau Kerstin Hasberg, Energieexpertin des BlockchainHub Berlin und Dozentin der IT-Universität Kopenhagen die Zukunftsfrage beantworten: Blockchain - Welche Chancen bieten Eigenvermarktungsmodelle für Biogasanlagen?
Frau Hasberg ist überzeugt, dass „die erneuerbaren Energien den Energiesektor dezentralisiert und demokratisiert haben. Unser Energiehandel ist aber weiterhin weitgehend zentral. Blockchain, die Technologie hinter der Kryptowährung Bitcoin, ist eine dezentrale Datenbanklösung, die es möglich macht, dezentrale Marktplätze auf peer-to-peer-Basis einzurichten - also ohne Mittelsmann. Für Biogasproduzenten, die auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen sind, eröffnet dies viele Möglichkeiten: Könnte Biogas, aufbereitet oder verstromt, vor Ort gehandelt werden? Biogas spielt für die Energiewende als flexible, regenerative Energieform eine entscheidende Rolle. Dezentrale Strommärkte auf der Blockchain könnten einen Beitrag dazu leisten, dass Biogas in Zukunft auch für diese Rolle entlohnt wird.“
Energie- / Umwelttechnik
[pressebox.de] · 06.12.2016 · 11:20 Uhr
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