Hardware für Videospiele im Auto: Wie gefährlich ist der neue Trend?

Während es seit einer gefühlten Ewigkeit bei Fahrzeugen der entsprechenden Preiskategorie, für deren Kauf viele gerne einen Gewinn bei Syndicate Сasino hätten, gang und gäbe ist, einen Monitor in den Vordersitz einzubauen, setzen Modelle wie die von Tesla dem ganzen nochmal die Krone auf. Doch wie gefährlich ist eigentlich der neue Trend, immer mehr Unterhaltungstechnik in die Autos einzubauen?
Deutlich mehr Technik als früher
Vor einigen Jahrzehnten gab es vergleichsweise wenig technische Bestandteile in Fahrzeugen, die das Potential geboten haben, den Fahrer abzulenken. Unter anderem waren in der Vergangenheit das Navi, das Autoradio oder die Soundanlage mögliche Faktoren für die Ablenkung des Fahrzeugführers. Viel mehr, was im Zweifelsfall hätte gefährlich werden können, gab es bis vor kurzem noch nicht. Zwar sind auch Bildschirme an der Rückseite der Vordersitze eine Geräuschquelle, stören in der Regel jedoch kaum mehr als ein Handy eines anderen Fahrzeuginsassen.
Wenig Ablenkung der Fahrer ist vor allem deshalb wichtig, weil sie eine der Hauptgründe für schwere Verkehrsunfälle ist. Nicht selten entstehen enorme Schäden, weil ein Auto aufgrund von Unachtsamkeit außer Kontrolle gerät. Es sollte also eigentlich alles daran gesetzt werden, den Fokus für den Fahrer bestmöglich aufrecht erhalten zu können. Die aktuelle Entwicklung lässt jedoch darauf schließen, dass das derzeit nicht der Fall ist. Schließlich wird die Technik in Kraftfahrzeugen nicht nur immer hochwertiger, auch die Quantität und individuelle Funktionalität steigt.
Tesla und Co. mit Monitor neben dem Lenkrad
Besonders Tesla machte das Feature der Bildschirme neben dem Lenkrad in Autos populär. Sie sind für den Fahrer leicht erreichbar und können unter anderem als großes Navigationssystem zum Einsatz kommen. Da der Bildschirm eine entsprechende Größe vorweisen kann, reicht selbst bei der Fahrt ein kurzer Blick, um den genauen Standort und die anstehende Route ansehen zu können. Dennoch bieten die mit Touch-Funktion ausgestatteten Bildschirme von Herstellern wie Tesla auch die Option, deutlich mehr Funktionen auszuführen.
Da auf den Systemen teilweise auch Apps installiert werden, ist es sogar unter Umständen möglich, Spiele auf ihnen laufen zu lassen. Eine solche Funktion ist natürlich nur für den Fall einer möglichen Wartezeit im Auto gedacht und bietet die Möglichkeit, die Zeit auf spannende Weise vertreiben zu können. Auch der Beifahrer hat die Möglichkeit, das Display während der Fahrt zu bedienen. Nicht selten ist es jedoch letztendlich der Fahrer selbst, der mindestens eine Hand vom Lenkrad nimmt, um das System zu bedienen.
Rechtliche Lage ist klar geregelt
Wer während er ein Fahrzeug auf der Straße kontrolliert, darf weder das Handy, noch das Entertainment-System aktiv benutzen, da hierbei ein erhöhtes Risiko besteht, einen Unfall durch die Ablenkung zu verursachen. Sollte ein Fahrer dennoch ein Vergehen in diese Richtung begehen, muss er mit empfindlichen Strafen rechnen. Unter anderem ein Eintrag in das Fahrregister sowie eine Geldstrafe sind mögliche Konsequenzen für ein solches Verhalten.
Doch nicht nur die Strafen sollten davon abschrecken, das Risiko der Ablenkung einzugehen. Schließlich gibt es in den meisten Fällen gar keine Begründung dafür, das Unterhaltungssystem während der Fahrt zu benutzen. Vor allem das Spielen von Videospielen ist nicht zielführend. Schließlich führt dies meist dazu, dass die Konzentration weder für das Fahren noch für das Spielen ausreicht.
Entertainment-Systeme maximal per Sprachsteuerung während der Fahrt bedienen
Der Bordmonitor verfügt, wie bereits thematisiert wurde, über etliche verschiedene Funktionen. Unter anderem bietet er dem Besitzer die folgenden Vorteile:
- Integriertes Navigationssystem;
- Steuerung der Musik;
- Falls vorhanden: Übertragung der Rückfahrkamera;
- Etliche Apps verfügbar, um Funktionen zu erweitern.
Viele dieser Features können auch per Sprachsteuerung bedient werden. Unter anderem die Navigation und Auswahl der abzuspielenden Musik kann bequem per gesprochenem Befehl vollzogen werden. Somit reicht ein kurzer Gedankengang aus, um die notwendigen Änderungen an das System übermitteln zu können. Eine Betätigung per Hand am Touch- Display ist bei diesem Vorgehen in der Regel nicht erforderlich.
Hoher Nutzen, größeres Risiko
Das Entertainment-System bietet also viele Funktionalitäten mit sich, birgt dafür aber auch ein vergleichsweise hohes Risiko. Schließlich kann jede Handlung, die daran vorgenommen wird, durch Ablenkung zu einem folgenschweren Unfall führen. Zwar ist die Bedienung während der Fahrt ohnehin verboten, viele Fahrer halten sich allerdings nicht an diese Regelung und gefährden damit nicht nur sich selbst, sondern auch unbeteiligte andere Verkehrsteilnehmer.
Es ist also davon auszugehen, dass diese Innovation mehr Nach- als Vorteile bringt. Die Hersteller müssen in naher Zukunft Lösungen finden, um die Bedienung während der Fahrt zu verhindern. Unter anderem könnte eine technische Sperre die Antwort auf die aktuelle Problematik sein.

