Endstation Early Access: The Bus startet im März 2026 durch
Es ist das Ende einer langen Reise durch die oft holprigen Straßen der Entwicklung, doch nun ist das Ziel in Sichtweite. Nach Jahren des Feinschliffs und der Geduldsprobe für die Community haben Publisher Aerosoft und die Entwickler von TML-Studios endlich die Katze aus dem Sack gelassen. The Bus, die wohl ambitionierteste Stadtbus-Simulation der letzten Jahre, verlässt den geschützten Raum des Early Access. Am 26. März 2026 öffnen sich die Türen nicht nur für PC-Veteranen, sondern erstmals auch für Konsoleros auf der PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Wer Wert auf Haptik legt, darf sich sogar auf eine physische Box-Version für die PS5 freuen.
Berlin in Perfektion: Ein virtuelles Abbild der Realität
Was diesen Titel von der grauen Masse der Simulatoren abhebt, ist der schiere Wahnsinn des Maßstabs. Die Entwickler haben sich nicht damit begnügt, eine generische Großstadt zu entwerfen; sie haben Berlin im Maßstab 1:1 digitalisiert. Wenn du deinen tonnenschweren Koloss am Brandenburger Tor vorbeilernst oder die Siegessäule im Rückspiegel betrachtest, ist das kein bloßes Hintergrundbild, sondern ein akribisch nachgebildetes Stück Hauptstadt. Diese Authentizität wird durch dynamische Wetterwechsel sowie einen realistischen Tag- und Nachtzyklus untermauert, der den verwinkelten Asphaltdschungel Berlins in immer neues Licht taucht. Ob im strömenden Regen oder bei glühender Mittagssonne – die Atmosphäre soll dich förmlich in den Fahrersitz saugen.
Vom Ticketknipser zum Verkehrskönig
Doch die schöne Aussicht ist nur die halbe Miete. In deinem Fuhrpark warten lizenzierte Schwergewichte von MAN, VDL und Scania darauf, gebändigt zu werden. Vom wendigen eCitybus bis zum majestätischen Doppeldecker MAN Lion’s City hast du die Qual der Wahl, um die Fahrgäste auf berühmten Linien wie der TXL, der 100 oder der 300 sicher ans Ziel zu bringen. Das Gameplay verlangt dir dabei Multitasking ab: Du bist nicht nur Chauffeur, sondern auch Ticketverkäufer und musst dich mit dem launischen KI-Verkehr herumschlagen, der – ganz wie im echten Berlin – keine Gnade kennt. Wer es entspannter mag, tobt sich im Freeplay-Modus aus; wer die Herausforderung sucht, stürzt sich in den Wirtschaftsmodus.
Modding und Multiplayer: Ein Wermutstropfen für Konsolen
Während PC-Spieler weiterhin im Olymp der Möglichkeiten thronen, müssen Konsolenspieler leider Abstriche machen. Die beliebte Modding-Unterstützung via Unreal Engine 5 Editor sowie der Multiplayer-Modus für das freie Spiel bleiben exklusiv der PC-Fraktion vorbehalten. Das mag schmerzen, ist aber wohl der technischen Architektur geschuldet. Dennoch bleibt der Kern des Erlebnisses – das Fahren durch eine lebendige Metropole – auf allen Plattformen identisch. Mit diversen Steuerungsmodi von Arcade bis Realistisch und Support für Lenkräder sowie Eye-Tracking wird Immersion hier großgeschrieben.


