Elon Musk verabschiedet sich als Trumps prominenter Kostensenker
Elon Musk, der prominente Tech-Milliardär und Gründer von Tesla, hat vom Weißen Haus Dank für seine kostensparenden Maßnahmen im Namen der US-Regierung erhalten. Die US-Präsidenten-Sprecherin Karoline Leavitt lobte Musks Einsatz, die Verschwendung von Steuergeldern zu reduzieren und Missbrauch zu bekämpfen.
Zukünftig sollen Präsident Trump und seine Minister diesen Kurs gemeinsam mit dem Kostensenkungsausschuss fortführen, der weiterhin im Regierungsteam verbleibt. Musk hatte angekündigt, dass seine Rolle als 'besonderer Regierungsangestellter' planmäßig endet. Diese befristete Position, von den US-Regularien auf 130 Tage beschränkt, würde Ende Mai auslaufen, sodass Musk sich erneut auf seine Unternehmeraufgaben konzentrieren möchte.
Bereits im Vorfeld hatte er signalisiert, sich ab Mai wieder auf die Leitung seines Unternehmens Tesla zu fokussieren. Obwohl Musk während seiner Amtszeit rund 160 Milliarden Dollar eingespart haben soll, sind Kritiker skeptisch. Einige argumentieren, die Ersparnisse seien teilweise doppelt gezählt oder bereits vor der Doge-Initiative erzielt worden. Gegenüber früheren Versprechen, zwei Billionen Dollar sparen zu wollen, scheint das von ihm erreichte Ziel deutlich bescheidener.
Musks Vorgehensweise in Washington hat nicht nur Zustimmung gefunden. Bill Gates, Microsofts Gründer, beschuldigte Musk, durch seine Reduzierung der US-Entwicklungshilfe zukünftige tragische Folgen in ärmeren Ländern zu begünstigen. Diese Maßnahmen, verbunden mit Musks politischen Ansichten, beeinflussten auch das Kaufverhalten einiger amerikanischer Verbraucher, die sich gegen den Kauf von Tesla-Fahrzeugen entschieden.
Während Trumps Wahlkampf hatte Musk dem Republikaner finanziell unterstützt und in Folge einen engen Vertrauensstatus gewonnen, der ihn zu einem häufigen Begleiter des Präsidenten machte.

