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Elektroautos weiterhin Domäne der Eigenheimbesitzer

10. Februar 2026, 06:43 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Foto: OleksandrPidvalnyi via Pixabay
Eine HUK Coburg-Analyse zeigt, dass Elektroautos vorwiegend von Eigenheimbesitzern genutzt werden, was auf unzureichende Ladeinfrastruktur in Mietwohnungen hindeutet.

Eine aktuelle Analyse der HUK Coburg zeigt, dass der Besitz eines Elektroautos in Deutschland überwiegend Immobilieneigentümern vorbehalten bleibt. Laut den Ergebnissen fahren derzeit 81 Prozent aller privat zugelassenen Elektroautos, die ausschließlich batteriebetrieben sind, auf den Straßen von Menschen, die ein eigenes Zuhause besitzen. Dabei besitzen 4,8 Prozent der Eigenheimbesitzer ein solches Fahrzeug, während bei der restlichen Bevölkerung ohne Wohneigentum nur 1,6 Prozent elektrisch unterwegs sind.

Ein wesentlicher Grund für diese Diskrepanz liegt laut HUK in den bestehenden Lademöglichkeiten. Wer über einen festen Stellplatz verfügt, etwa in Form einer Garage oder eines Carports, neigt deutlich eher dazu, ein E-Auto zu fahren. Das bestätigt auch Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied bei HUK, der betont, dass verbesserte Lademöglichkeiten in städtischen Gebieten das Wachstum der Elektromobilität weiter beflügeln könnten.

Interessanterweise sind Elektroautos in deutschen Großstädten mit mehr als einer halben Million Einwohnern besonders beliebt: Hier finden 59 Prozent der Befragten E-Autos positiv. Doch trotz dieser Begeisterung entscheiden sich Stadtbewohner seltener für ein Elektroauto als Menschen in ländlichen Gebieten. Der Anteil der Umsteiger in den größten Städten liegt bei 4,6 Prozent, im Vergleich zu 5,5 Prozent bundesweit.

Spitzenwerte bei der Umstiegsquote erzielen kleinere Städte und wohlhabende Regionen wie der Landkreis Starnberg, wo der Anteil der E-Auto-Fahrer bei bemerkenswerten zehn Prozent liegt. Bayern dominiert die Liste der Regionen mit den höchsten Wechselquoten, während andere Bundesländer in dieser Kategorie kaum vertreten sind.

Parallel zur angekündigten neuen Subventionspolitik der Bundesregierung, die Haushalte mit bis zu 80.000 Euro Einkommen und Familien mit Kindern bis 90.000 Euro unterstützen soll, bleibt die Frage des Zusammenhangs von Einkommen und E-Auto-Besitz offen. Nach wie vor sind E-Fahrzeuge im Schnitt teurer als herkömmliche Fahrzeuge, obwohl die Preisschere sich schließt. Trotz allem zeigt die Analyse der HUK, dass der Anteil an Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen kontinuierlich wächst, mit einer Rekordquote von 5,5 Prozent im letzten Jahr und einem Anstieg auf 6,3 Prozent im vierten Quartal.

Die HUK Coburg basiert ihre Berichterstattung auf Auswertungen privater Zulassungen und unterscheidet sich damit von den offiziellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts. Firmenfahrzeuge werden bei dieser Analyse nicht berücksichtigt, was die Einblicke zusätzlich präzisiert. Die oberfränkische Versicherung bleibt mit rund 14 Millionen versicherten Fahrzeugen führend in ihrer Kfz-Sparte.

Finanzen / Wirtschaft / Elektroautos / HUK Coburg / Mobilität / Subventionen / Regionalunterschiede
[Eulerpool News] · 10.02.2026 · 06:43 Uhr
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