Eldegarde erfindet sich neu und bringt den Modus, auf den alle gewartet haben
Es gibt Momente in der Spielentwicklung, da muss man die alte Haut abstreifen, um wirklich glänzen zu können. Für Notorious Studios, die kalifornische Spieleschmiede rund um den ehemaligen World of Warcraft-Veteranen Chris Kaleiki, ist dieser Moment jetzt gekommen. Was einst als „Legacy: Steel & Sorcery“ in den Early Access startete, erhebt sich am 21. Januar 2026 unter dem klangvollen neuen Namen „Eldegarde“ als vollendetes Werk aus der Asche der Testphase. Das Rebranding signalisiert eine Evolution, die das Spiel von einem reinen Nischenprodukt für PvP-Puristen zu einem einladenden Fantasy-Universum für jedermann transformiert.
Die Spreu vom Weizen getrennt
Der Weg durch den Early Access, der im Februar 2025 begann, war für das Studio eine Zeit des intensiven Lernens. Das Feedback der Community war der Kompass, der das Schiff durch stürmische Gewässer steuerte. Ursprünglich als gnadenloses PvPvE-Erlebnis konzipiert, bei dem hinter jedem Baum ein anderer Spieler mit bösen Absichten lauern konnte, hat sich „Eldegarde“ nun geöffnet.
Die wohl wichtigste Neuerung zum 1.0-Launch ist die Einführung eines dedizierten PvE-Modus. Damit reagiert das Team auf den Wunsch vieler Spieler nach einer Art „Mini-MMO“-Erfahrung. Endlich können Abenteurer die klassischen Pulp-Fantasy-Landschaften – von saftigen grünen Feldern bis hin zu düsteren, modrigen Gruften – erkunden, ohne permanent Angst vor einem Hinterhalt durch menschliche Gegenspieler haben zu müssen. Es ist die perfekte Gelegenheit, die Feinheiten der neuen Klassen wie Paladin oder Zauberer zu meistern, bevor man sich vielleicht doch in die Arena wagt.
Ein Hub für Helden und Halunken
Chris Kaleiki beschreibt diesen Wandel treffend als Erweiterung des Horizonts. „Eldegarde“ ist nicht mehr nur ein Schlachtfeld, sondern eine lebendige Welt. Neben den klassischen Extraction-Mechaniken, bei denen es darum geht, wertvolle Beute zu sichern und heil wieder herauszukommen, bietet das Spiel nun auch soziale Knotenpunkte und PvE-Dungeons. Es ist dieser Mix aus harter „Escape from Tarkov“-Spannung und wohliger RPG-Atmosphäre, der den Titel so einzigartig macht.
Wer noch zögert, hat jetzt die Chance, ein Schnäppchen zu machen. Das Spiel ist weiterhin im Early Access auf Steam verfügbar und Käufer erhalten im Januar das Upgrade auf die Version 1.0 völlig kostenlos. Es ist also an der Zeit, die Rüstung zu polieren und die Zauberbücher zu entstauben.


