Elbquerung von Suedlink: Bohrfortschritte im Zeitplan
Der Netzbetreiber Tennet meldet erfreuliche Neuigkeiten vom Bau der unterirdischen Elbquerung für die Stromtrasse Suedlink. Nach einem Jahr intensiver Bohrarbeiten verläuft das Projekt nach Plan. "Mit über 3.000 Metern, die bereits fertiggestellt sind, haben wir Ende letzten Jahres ein symbolisches Bergfest gefeiert", so eine Sprecherin von Tennet gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Dieses technologische Meisterwerk erstreckt sich über 5,2 Kilometer zwischen Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen. Besondere Herausforderungen bietet die Elbquerung, die von der Bayreuther Tennet, einem Teil einer niederländischen Firmengruppe, als hoch anspruchsvoll beschrieben wird.
Der Abschluss dieses Abschnitts von Suedlink wird weiterhin für das Jahr 2027 prognostiziert. Die Stromtrasse soll Gleichstrom über insgesamt 700 Kilometer von Nord- nach Süddeutschland transportieren und ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Die gesamte Fertigstellung von Suedlink, ursprünglich für Ende 2028 geplant, steht kurz davor, einen weiteren wichtigen Meilenstein zu erreichen. Die spezifischen Tunnelbohrungen starteten offiziell Anfang 2025, nachdem ursprünglich ein früherer Beginn avisiert wurde.

