Eklat um Jimmy Kimmel: Eisner kritisiert FCC-Vorsitzenden scharf
Der ehemalige CEO von Disney, Michael Eisner, hat öffentlich die 'außer Kontrolle geratene Einschüchterungstaktik' des FCC-Vorsitzenden Brendan Carr kritisiert. Dies geschah im Zusammenhang mit der Suspendierung von Jimmy Kimmels Show 'Jimmy Kimmel Live', die am Mittwoch unbefristet eingestellt wurde. Der Grund für die Suspendierung liegt in Kimmels kritischen Bemerkungen zu den Reaktionen auf die Ermordung des konservativen Kommentators Charlie Kirk.
Eisner äußerte sich auf der Plattform X und bezeichnete die FCC-Taktiken als 'aggressiv, aber inhaltslos'. Er stellte in Frage, ob der erste Verfassungszusatz nicht auch politische oder finanzielle Eigeninteressen berücksichtigen sollte. Eisner, der Kimmel als talentiert und witzig beschrieb, sieht in der Suspendierung einen Angriff auf die Redefreiheit.
Nach Carrs Auftritt in einem konservativen Podcast sah sich ABC gezwungen, die Show zu beenden, ohne Gründe zu nennen. Auf Druck von Senderbesitzern wie Nexstar Media Group und Sinclair, die ABC-Stationen in über 60 Märkten betreiben, wurde die Entscheidung getroffen.
Fans, Demokraten und andere Komiker verurteilen diesen Schritt als Angriff auf die Meinungsfreiheit und äußerten ihre Besorgnis darüber, dass Kritiker der Trump-Regierung und Konservative zum Schweigen gebracht werden. Eisner fragte: 'Wo ist die Führung geblieben?' und forderte Universitätspräsidenten, Kanzleipartner und Firmenchefs auf, für den Ersten Verfassungszusatz einzustehen.
Die Suspendierung von Kimmel erfolgt kurz nach der Streichung von 'The Late Show with Stephen Colbert' bei CBS, was ebenfalls als Reaktion auf Colberts Kritik an Trump gewertet wird. Trump hingegen begrüßte die Entscheidung und sprach auf Social Media den Wunsch aus, auch die weiteren Late-Night-Hosts Jimmy Fallon und Seth Meyers abzusetzen.

