Eisregen legt Nordniederlande lahm: Alarmstufe Rot ausgerufen

Die nördlichen Provinzen der Niederlande sind aufgrund eines seltenen Wetterphänomens nahezu zum Stillstand gekommen. In Groningen, Friesland und Drenthe, die nahe der deutschen Grenze liegen, herrscht aufgrund extremer Glätte Alarmstufe Rot. Diese Maßnahme bleibt bis zur Mittagszeit bestehen, als maximaler Schutz für die Bürger. Die Behörden rufen dazu auf, das eigene Zuhause nicht zu verlassen, um das Unfallrisiko zu minimieren.
Der öffentliche Nahverkehr liegt lahm: Weder Züge noch Busse sind im Einsatz, Schulen und Behörden haben ihre Tore geschlossen. Selbst Krankenhäuser haben laut Berichten ihre angesetzten Termine abgesagt und planen erst nach 12 Uhr eine Wiederöffnung ihrer Dienste.
Der Grund für diese drastischen Maßnahmen ist ein eisiger Regen, der öde Straßen, Fahrrad- und Gehwege in gefährliche Rutschbahnen verwandelt hat. Der niederländische Pannendienst ANWB registriert eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Verkehrsunfällen. Selbst für Streufahrzeuge und Einsatzkräfte ist der Kampf gegen diese eisige Herausforderung ein schier unlösbares Unterfangen.

