Einstufung als rechtsextremistisch: AfD kritisiert Vorgehen der Bundesregierung
Die AfD sieht sich nach der jüngsten Einstufung als gesichert rechtsextremistisch durch den Verfassungsschutz hart getroffen und übt scharfe Kritik an der Bundesregierung. Die Co-Vorsitzenden der Partei, Alice Weidel und Tino Chrupalla, betonen, dass die Entscheidung vor dem Hintergrund politischer Turbulenzen gefallen sei.
In einer aktuellen Pressemitteilung heben sie hervor, dass der Geheimdienst derzeit führungslos agiere und die Feststellung noch nicht rechtskräftig sei. Im Vorfeld eines Regierungswechsels wird die AfD aus ihrer Sicht durch die bisherige Regierung gezielt öffentlich diskreditiert.
Dies stelle einen Eingriff in den demokratischen Prozess dar und sei klar politisch motiviert, so die Parteispitze. Weidel und Chrupalla kündigten an, rechtliche Schritte gegen die ihrer Ansicht nach schädlichen Vorwürfe einzuleiten.
Dabei betonen sie die wachsende Unterstützung in Umfragen, die den Einfluss der Partei in der politischen Landschaft unterstreiche.

