Gamefront

Eindrücke zu Death Stranding 2: On the Beach

08. Mai 2025, 15:00 Uhr · Quelle: Gamefront
Death Stranding 2: On the Beach beeindruckt mit grafischer Exzellenz, dynamischem Gameplay und emotionalen Elementen, während es gleichzeitig Gefahr läuft, in übermäßige Lore-Exposition und bekannte Mechaniken zu fallen. Neueinsteiger könnten Schwierigkeiten haben, der Handlung zu folgen, da das Wissen um den Vorgänger fast unerlässlich ist.

Eurogamer und Game Informer haben Death Stranding 2: On the Beach von Sony und den Kojima Productions angespielt und ihre Eindrücke veröffentlicht. Das Spiel kommt am 26.06.25 in Europa auf den Markt.

Eindrücke (+ / -)

+ Death Stranding 2 ist grafisch eine Meisterleistung: Schon die Eröffnungsszene beeindruckt mit nahtlosen Übergängen von Cutscene zu Gameplay, fotorealistischen Hauttexturen und perfekt inszenierten Kamerafahrten - alles auf einer Standard-PS5 in flüssigem Performance-Modus.

+ Mehr Tempo, weniger Exposition: Im Vergleich zum Vorgänger kommt das Spiel deutlich schneller in Fahrt, nach weniger als 20 Minuten startet die erste große Mission.

+ Hilfreiches In-Game-Lexikon: Das neue Corpus ermöglicht jederzeit Zugriff auf Story-Hintergründe. Ein cleverer Kniff, um die komplexe Handlung greifbarer zu machen, ohne den Spielfluss zu stören.

+ Deutlich dynamischeres Gameplay: Ob extreme Wetterbedingungen, neue Fortbewegungsmittel oder taktische Optionen, das Gameplay ist vielseitiger und belohnender als je zuvor.

+ Die asynchrone Online-Verbindung bleibt einzigartig: Das Gefühl, von anderen Spielern subtil unterstützt zu werden (durch eine gut platzierte Leiter oder ein clever gebautes Bauwerk) sorgt für echtes Gemeinschaftsgefühl.

+ Starke musikalische Inszenierung: Emotionale Musikmomente, etwa beim Erklimmen eines Hügels mit monumentalem Ausblick und epischer Untermalung, erzeugen Gänsehaut.

+ Erweitertes RPG-System: Sam verbessert seine Fähigkeiten durch Spielweise und schaltet nützliche Buffs über einen Skillbaum frei, von Stealth-Boosts bis hin zu Waffenverbesserungen.

+ Es gibt eine vielfältige Personalisierung: Sam, seine Ausrüstung, Fahrzeuge - alles kann angepasst und auf den eigenen Spielstil abgestimmt werden, was zu einem stärkeren Identifikationsgefühl führt.

+ Faszinierend gestaltete Umgebungen: Von der mexikanischen Wüste über australisches Outback bis zu üppigem Dschungel, jedes Gebiet bietet eigene Gefahren, visuelle Reize und spielmechanische Besonderheiten.

+ Innovative Fortbewegungsmethoden: Ziplines, Monorails, Sprungrampen... Traversal wird endlich zur freudvollen, kreativen Herausforderung und nicht nur zur Pflicht.

+ Es gibt eine spürbare Weiterentwicklung im Kampf: Er ist dynamischer, explosiver und vielseitiger, mit mehr Waffen, neuen Gegnerarten und einer gelungenen Mischung aus Stealth und Action.

+ Mehr Emotion und Menschlichkeit: Die Beziehung zwischen Sam und Lou steht im Fokus, ergänzt durch Themen wie Einsamkeit, Kontrolle durch Technologie und der Wunsch nach echter Verbindung.

+ Der Musik-Player ist ein Highlight: Eigene Playlists erstellen und stimmungsvolle Soundtracks erleben, das sorgt für personalisierte, filmreife Momente.

+ Kuriose, aber wirkungsvolle Kojima-Ideen sind ebenfalls vorhanden: Vom fliegenden Teer-Kater bis zum feuerspeienden Puppet, der typische Kojima-Wahnsinn ist wieder da, aber diesmal geerdeter und emotionaler eingebettet.

+ Vielfältige Lösungen für Herausforderungen: Traversal und Kampf bieten jeweils mehrere Lösungswege, das Spielgefühl ist offener und belohnender.

+ Gesteigerte Zugänglichkeit durch Verzicht auf ewige Lore-Exposition: Das Spiel erzählt die Geschichte fokussierter und verzichtet auf die überladene Komplexität des Vorgängers.

- Kenntnis des Vorgängers fast zwingend nötig. Der optionale Rückblick auf Teil 1 ist zu oberflächlich, Neueinsteiger werden kaum abgeholt.

- Befürchtung einer späten Lore-Überfrachtung: Trotz besserer Pacing-Struktur besteht weiterhin die Gefahr, dass Kojima gegen Ende wieder eine "fünf Stunden lange Lore-Dump" einbaut.

- Die Symbolik ist oft zu plump: Namen wie Dollman, Rainy oder Tomorrow wirken übertrieben metaphorisch (der subtilere Ton fehlt).

- BTs verlieren an Schrecken: Durch bessere Sichtbarkeit und aggressivere Kampfoptionen sind Begegnungen mit den einst bedrohlichen Gegnern weniger furchteinflößend.

- Manche Metal Gear-Anspielungen wirken überzogen: Eine cyber-ninjaähnliche Figur, ein Schiff, das einem Metal Gear ähnelt, das alles wirkt eher wie Fanservice als Innovation.

- Es besteht die Gefahr kreativer Stagnation: Trotz der vielen gelungenen Mechaniken wirkt die Hommage an frühere Werke mitunter wie ein Rückschritt, was Death Stranding 2 weniger originell als den ersten Teil macht.

- Einige Systeme bleiben mühselig: Materialien für Straßen- und Monorail-Bau zu sammeln kann repetitiv wirken. Trotz Verbesserungen bleibt diese Aufgabe zäh.

- Der Kampf ist oft zu einfach: Trotz Vielseitigkeit und gutem Waffen-Feedback fehlt es dem Combat an echtem Anspruch, Kämpfe gegen menschliche Gegner sind selten fordernd.

- Das Spiel ist vertrautes Terrain für Kojima-Kenner: Vieles fühlt sich wie ein Best-of seiner Karriere an. Das ist reizvoll, aber es fehlt an wirklich neuen Impulsen.
CLICK VIDEO (We Played Death Stranding 2 for 30 Hours)

Gaming / PlayStation 5
[gamefront.de] · 08.05.2025 · 15:00 Uhr
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