Ein Universum am Wendepunkt: Diese neuen Fraktionen definieren die Zukunft von Borderlands 4
Während der Countdown für den Release von „Borderlands 4“ am 12. September unaufhaltsam tickt, gewährt Gearbox in seiner neuesten Episode von „Beyond the Borderlands“ einen tiefen, faszinierenden Einblick in das pulsierende Herz des neuen Planeten Kairos. Die Narrative Directors Lin Joyce und Sam Winkler haben den Schleier gelüftet und eine schillernde, explosive und vollkommen neue soziopolitische Landschaft enthüllt. Die Zeit der altbekannten Banditen-Clans ist vorbei. Macht euch bereit für ein Kaleidoskop neuer Fraktionen, Anführer und Ideologien, die das Fundament des gesamten Borderlands-Universums erschüttern und die Weichen für eine gänzlich neue Ära stellen werden.
Die neuen Mächte auf Kairos: Ein Wespennest der Allianzen und Feindschaften
Die Machtverhältnisse auf dem vom Mond Elpis gezeichneten Planeten sind ein komplexes Geflecht aus gestrandeten Neuankömmlingen, alteingesessenen Kulten und gefallenen Eliten. An vorderster Front stehen die Outbounders, angeführt vom charismatischen Rush. Wie die Vault Hunters sind sie auf Kairos bruchgelandet und schließen sich als Verzweiflungs-Allianz dem Crimson Resistance an, um einen Weg von diesem gottverlassenen Felsen zu finden. Ihnen gegenüber stehen die Augers, die Nachfahren der ursprünglichen Bergbauteams, die einst vom großen Antagonisten, dem Zeitwächter, auf den Planeten geschickt wurden. Unter der Führung von Calder bilden sie die indigene, misstrauische Urbevölkerung von Kairos.
Zersplitterte Loyalitäten und radikale Rebellion
Doch die Augers sind alles andere als ein monolithischer Block. In den Fadefields herrscht der eifernde Idolator Sol, der verzweifelt um die Anerkennung des Zeitwächters buhlt. In der Terminus Range hingegen hat sich der abtrünnige Auger Vile Lictor niedergelassen, der mit dem gefährlichen Eridium experimentiert und seine eigenen finsteren Ziele verfolgt. Eine weitere faszinierende Gruppe sind die Electi. Einst die Oberschicht in der Stadt des Zeitwächters, wurden sie nach dem Elpis-Crash aus ihrer goldenen Enklave verbannt und kämpfen nun unter der Führung von Levain ums nackte Überleben. Und dann ist da noch die pure, entfesselte Anarchie: die Ripper Queen in Cadia Burn. In einem Akt ultimativer Rebellion reißt sie sich und ihren Anhängern (ob freiwillig oder nicht) die vom Zeitwächter auferlegten „Bolts“ heraus und führt einen blutigen Aufstand gegen ihren einstigen Herrscher.
Ein entscheidender Wendepunkt für alles, was wir kennen
All diese zersplitterten Gruppen agieren unter dem ständigen, erdrückenden Schatten des Zeitwächters, einer allgegenwärtigen Bedrohung, die jede Handlung des Spielers beeinflusst. Narrative Director Lin Joyce fasst die monumentale Bedeutung des neuen Titels prägnant zusammen, indem sie die Fortsetzung als einen „Wendepunkt in unserem Universum“ bezeichnet. Es lohnt sich, das Spiel zu erleben, um zu sehen, „wie es sich mit unseren vorherigen Titeln verbindet“ und, was noch viel wichtiger ist, „wohin es am Ende deuten wird.“ „Borderlands 4“ ist nicht nur eine weitere Schatzsuche; es ist der Beginn eines völlig neuen Kapitels.

