Eigene Kleidung nähen - So geht's!

Foto: pixabay / CC0 Creative Commons

Das Hobby des Nähens liegt aktuell stark im Trend. In Deutschland häkeln, stricken und nähen circa drei Millionen Menschen sogar mehrmals pro Woche. Mehrmals im Monat schwingen sogar knapp 6,7 Millionen Deutsche die Nadel – Tendenz steigend.

Diese Zahlen sind kaum verwunderlich, schließlich kann der eigenen Kreativität beim Nähen vollkommen freier Lauf gelassen werden, außerdem bietet sich die Möglichkeit, bares Geld im Alltag zu sparen.

Viele Menschen haben bereits ein klares Bild ihrer zukünftigen Traumhose oder ihres Traumkleides im Kopf, wissen allerdings nicht, wo sie überhaupt mit dem Nähen beginnen sollen. Für das Nähen der eigenen Kleidungsstücke gibt es jedoch glücklicherweise einige wertvolle Tipps, die der folgende Artikel bereithält. Ist das Kleidungsstück dann fertig, kann es sogar mit individuellen Labels aus dem Dutch Label Shop perfektioniert werden.

Kleidung selber nähen – Warum überhaupt?

Das Nähen ist wirklich einfach zu lernen. Daher ist es überhaupt nicht nötig, eine professionelle Ausbildung zu durchlaufen, um eigene Kleidungsstücke zu kreieren. Die Vorteile, die so entstehen, sind überzeugend.

Durch das Nähen der eigenen Kleidung ist es beispielsweise möglich, eine vollkommen individuelle Garderobe zu schaffen. Sicher kennt fast jeder das unangenehme Gefühl, auf der Straße einem Menschen zu begegnen, der exakt die gleiche Hose oder Jacke trägt – diese Zeiten sind nun vorbei. Natürlich können auch bestehende Kleidungsstücke in Eigenkreation abgeändert und so vollkommen einzigartig gestaltet werden.

Zwar ist es nicht das hauptsächliche Ziel vieler Hobby-Näher, Geld zu sparen, allerdings sollte auch dieses Potential des Nähens nicht unterschätzt werden. Es muss somit nicht mehr auf den Schlussverkauf gewartet werden, um die Garderobe mit tollen neuen Lieblingsteilen aufzustocken. Die Schnittmuster sind häufig kostenfrei erhältlich und auch die benötigten Materialien sind günstig zu erwerben.

Nicht zu vernachlässigen ist natürlich auch das Argument, dass beim Nähen immer etwas Eigenes geschaffen wird, was den Näher mit großem Stolz und Freude erfüllt.

Die nötige Ausrüstung

Wurde erst einmal die Entscheidung gefällt, mit dem Nähen eigener Kleidung zu beginnen, muss nur noch angefangen werden. Durch den Besuch eines Nähkurses oder dem Studieren eines Nähblogs kann äußerst schnell gelernt werden, wie das Nähen der eigenen Kleidungsstücke funktioniert.

Zu den benötigten Grundmaterialien zählt natürlich Nähzeug, das oft in einem Set für unter zehn Euro erhältlich ist. Enthalten sein sollten in diesem Garnrollen, Druckknöpfe, normale Knöpfe, Gummiband, Maßband, Stecknadeln und Nähnadeln. Die nötigen Schnittmuster können auf Nähblogs, Webseiten oder in Zeitschriften gefunden werden.

Nicht unbedingt erforderlich für das Nähen der eigenen Kleidung ist dagegen eine Nähmaschine, denn grundsätzlich kann natürlich auch mit der Hand genäht werden. Um das Nähen allerdings zu beschleunigen und auch komplexe Stücke zu kreieren, ist sie äußerst praktisch. In die Nähmaschine muss natürlich ein wenig Geld investiert werden, allerdings sind auch tolle gebrauchte Maschinen erhältlich.

Kostenfreie Tutorials und Schnittmuster

Im Internet findet sich eine Vielzahl an Anleitungen, um Blazer, Hemden, Kleider oder Hosen in Eigenregie zu nähen. Einige davon sind kostenpflichtig, andere allerdings auch völlig kostenlos erhältlich.

Abwechslungsreiche und kostenlose Schnittmuster sind beispielsweise in Hülle und Fülle auf der Plattform Pinterest zu finden. Näh-Communitys bieten ebenfalls kostenfreie Schnittmuster an, ebenso wie die großen Webseiten zum Thema Nähen. Mit ein wenig Recherche können so schnell die ersten Schnittmuster gefunden werden. Tutorials zum Nähen finden sich dagegen auf YouTube.

Lifestyle / Mode / Handwerk / Hobby / Schneidern / Nähen
26.02.2021 · 09:56 Uhr
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