Edelmetalle im Höhenflug: Gold und Silber profitieren von schwachem Dollar
Der Goldpreis erreichte nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum US-Dollar erneut ein Rekordhoch. Im späten Handel kletterte der Preis für eine Feinunze auf beeindruckende 5.187 Dollar, was einem Anstieg von knapp vier Prozent entspricht. Damit hat sich Gold in den ersten Wochen des Jahres um bemerkenswerte 20 Prozent verteuert. Diese Entwicklung folgt einem fulminanten Anstieg von 65 Prozent im vergangenen Jahr.
Auch die Silbermärkte zeigten sich von Trumps Aussagen beeinflusst. Der Silberpreis stieg im Vergleich zum Vortag um rund acht Prozent auf 112,33 Dollar an. Obwohl dies die vorherigen Spitzenwerte nicht übertraf, unterstreicht der Preisanstieg die anhaltende Attraktivität von Silber. Seit Jahresbeginn verteuerte sich Silber um fast 60 Prozent, nachdem es im Jahr 2025 bereits um 150 Prozent zugelegt hatte.
Die jüngsten Preissteigerungen bei Edelmetallen sind nicht nur auf Währungsbewegungen zurückzuführen. Politische Konflikte weltweit, insbesondere die Spannungen im Iran und Handelskonflikte unter anderem mit Europa, befeuern die Nachfrage. Edelmetalle wie Gold werden von vielen Investoren als sichere Anlage in unsicheren Zeiten geschätzt. Silber hingegen spielt eine entscheidende Rolle in technologischen Anwendungen und der Energiebranche.

