EA FC 26 bekommt WM-Modus, aber nicht so, wie viele Fans gehofft haben
Fußballfans bekommen in EA Sports FC 26 endlich wieder mehr Nationalteam-Atmosphäre. Passend zum großen WM-Sommer veröffentlicht Electronic Arts ein neues Update namens The World’s Game. Es bringt einen internationalen Turniermodus, neue Nationalteams, Ultimate-Team-Inhalte und weitere Gameplay-Anpassungen ins Spiel. Doch wer auf eine komplett lizenzierte FIFA-Weltmeisterschaft gehofft hat, muss genauer hinsehen.
Das Update ist kein offizieller FIFA-World-Cup-Modus. EA hat seit der Trennung von der FIFA nicht mehr automatisch Zugriff auf die komplette WM-Lizenz. Stattdessen baut EA ein eigenes internationales Turnier mit 48 Teams nach ähnlichem Format. Offiziell nennt EA das Update eben anders und startet den neuen Modus bereits am 04. Juni 2026.
53 Nationalteams kommen in EA FC 26
Das Update bringt laut EA 53 vollständig lizenzierte und spielbare Nationalteams ins Spiel. Darunter sind große Fußballnationen wie Österreich, Deutschland, Brasilien, England, Frankreich, Argentinien, Spanien, Portugal und die USA. Sogar Italien ist dabei. Das wäre der größte Unterschied zur echten WM.
Hier die ganze Liste der verfügbaren Nationalteams in The World’s Game:
- Österreich
- Schweiz
- Deutschland
- Argentinien
- Australien
- Belgien
- Bosnien und Herzegowina
- Brasilien
- Kap Verde
- Kanada
- Kolumbien
- Demokratische Republik Kongo
- Kroatien
- Tschechien
- Dänemark
- Ecuador
- England
- Finnland
- Frankreich
- Ghana
- Haiti
- Niederlande
- Ungarn
- Island
- Indonesien
- Italien
- Elfenbeinküste
- Südkorea
- Mexiko
- Marokko
- Neuseeland
- Nordirland
- Norwegen
- Panama
- Paraguay
- Polen
- Portugal
- Katar
- Irland
- Rumänien
- Saudi-Arabien
- Schottland
- Senegal
- Südafrika
- Spanien
- Schweden
- Tunesien
- Türkei
- Ukraine
- Vereinigte Staaten
- Uruguay
- Usbekistan
- Wales
Besonders spannend: EA spricht von 41 Teams, die im Sommer tatsächlich im Einsatz sind. Damit versucht der Publisher, die aktuelle internationale Fußballstimmung aufzugreifen, ohne die offizielle FIFA-WM-Marke zu nutzen. Für Spieler bedeutet das: Du kannst mit vielen echten Nationen ein großes Turnier spielen, bekommst aber nicht den komplett offiziellen World-Cup-Rahmen.
Der neue Modus nutzt ein 48-Team-Format. Nach drei Gruppenspielen ziehen die besten Teams in die K.o.-Runde ein. Neben den Gruppenersten und Gruppenzweiten kommen auch die besten Drittplatzierten weiter. Danach geht es mit einer Runde der letzten 32 weiter bis ins Finale.
Warum die fehlende FIFA-Lizenz auffällt
Früher waren WM-Updates in FIFA-Spielen ein riesiges Ereignis. Offizielle Logos, echte Turniergrafiken und komplette Weltmeisterschafts-Stimmung gehörten dazu. In EA FC 26 ist das anders. EA darf das Fußballgefühl nachbauen, aber nicht einfach die FIFA-WM als offizielles Produkt ins Spiel setzen. Genau deshalb ist The World’s Game etwas seltsam. Einerseits bekommen Fans endlich wieder mehr Nationalteams und ein großes Sommerturnier. Andererseits fehlt der letzte offizielle Glanz.
Für viele Spieler dürfte das trotzdem reichen, weil der Modus genau zur echten Fußballstimmung passt.
Ultimate Team bekommt Festival-of-Football-Inhalte
Auch Football Ultimate Team wird erweitert. Ab dem 04. Juni startet ein eigener Event Hub mit Festival-of-Football-Inhalten, Tokens, wöchentlichen Kampagnen und neuen Spielerobjekten. Wer zwischen 05. Juni und 24. Juli einloggt und spielt, kann außerdem eine 93er Festival-of-Football-ICON-Karte von Pelé sowie drei „Choose Your Journey“-Evolutions erhalten.
Dazu kommen weitere Änderungen, darunter Anpassungen bei Evolutions, PlayStyles, Team Press, Karriere, Clubs und Elfmeterschießen. EA nutzt das Update also nicht nur für neue Teams, sondern auch für mehrere Spielsysteme.
Auch ohne FIFA-Branding ist das Update für EA FC 26 eines der wichtigsten des Jahres. Nationalteams waren in der Reihe zuletzt oft ein wunder Punkt. Genau hier setzt EA jetzt an. The World’s Game liefert nicht die offizielle WM, aber es bringt den bislang stärksten Versuch, die internationale Fußball-Euphorie im Spiel abzubilden.


