Dynamischer Jahresabschluss an den Börsen: Positive Bilanz für 2025
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und die Aktienmärkte können auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der DAX, als Leitindex der deutschen Wirtschaft, hat im laufenden Jahr beeindruckende 22 Prozent an Wert gewonnen. Dies stellt eine Fortsetzung des positiven Trends der Vorjahre dar, die bereits jeweils zweistellige Zuwachsraten verzeichneten. Die Entwicklung der deutschen Blue Chips zeugt von Stabilität und stetigem Wachstum, obwohl der durchschnittliche jährliche Zugewinn seit 1987 'nur' 11,2 Prozent beträgt.
Auch die Schwesterindizes des DAX, nämlich MDAX und SDAX, glänzen in 2025 mit einem Plus von 19 bzw. 22 Prozent. Auf europäischer Ebene erfreuen sich der Euro Stoxx 50 und der Stoxx Europe 600 ebenfalls solider Zuwächse, was von einem breiten Aufschwung am Kontinent zeugt. Bemerkenswert ist der Performance-Schub, den der IBEX35 in Spanien und der ATX in Österreich verzeichnen konnten, mit Anstiegen von 48 beziehungsweise 44 Prozent. Diese außergewöhnlichen Werte machen Spanien und Österreich zu klaren Outperformern in Europa.
Allerdings erweist sich der starke Euro als Bremsklotz für die US-Anleger. Trotz solider 22-prozentiger Performance des Nasdaq 100 und eines 18-prozentigen Wachstums des S&P 500, schmälerte der um 15 Prozent gestiegene Euro die Gewinne für europäische Investoren.
Im Segment der Rüstungsaktien zeigt sich der größte Erfolg. Die Aktien der Renk Group, Rheinmetall und Hensoldt haben sich mehr als verdoppelt. Insgesamt konnten 13 Titel im HDAX in diesem Jahr eine Verdopplung ihres Wertes erreichen, darunter auch Hochtief, Nordex und Siemens Energy. Ein starker Umschlag wurde bei den Papieren von Rheinmetall und SAP verzeichnet. Zwar war SAP im Vorjahr noch ein Star-Performer, jedoch sah der Software-Gigant diesmal ein Minus von 12 Prozent. Im Handelsvolumen ebenfalls stark vertreten waren Allianz, Deutsche Telekom und Siemens.
Bei den internationalen Titeln bleibt Nvidia der Liebling der Anleger. Der von der KI-Euphorie getragene Konzern legte um 38 Prozent in US-Dollar zu, während in Euro ein Anstieg von 19 Prozent zu verzeichnen war. Auch BYD und SK Hynix erfreuten sich im Jahr 2025 einer hohen Nachfrage, gefolgt von Apple, Microsoft und Amazon.
Anleger dürfen sich am Jahresende auf verkürzte Handelszeiten an der Deutschen Börse einstellen, während der 31. Dezember und der 1. Januar traditionell geschlossen bleiben. Mit einem regulären Handel wird dann wieder am 2. Januar 2026 begonnen.

