Dupont übertrifft Erwartungen und blickt optimistisch in die Zukunft

Im vergangenen Jahr konnte der US-Spezialchemiekonzern Dupont sowohl seinen Umsatz als auch die Ergebnisse deutlich steigern. 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von zwei Prozent auf 6,85 Milliarden US-Dollar (etwa 5,75 Milliarden Euro). Dieser Anstieg wurde laut Unternehmensangaben durch höhere Volumina erzielt, die Preissenkungen ausgleichen konnten. Insbesondere die Sparte für Gesundheit und Wassertechnologie spielte dabei eine tragende Rolle. An der Börse führte dies zu einem Anstieg der Dupont-Aktie um drei Prozent im frühen US-Handel. Operativ erzielte Dupont ebenfalls positive Ergebnisse: Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) stieg um sechs Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie, ein zentraler Indikator für Analysten, stieg um beeindruckende 16 Prozent auf 1,68 Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Unterm Strich konnte das Unternehmen einen Gewinn von 98 Millionen Dollar ausweisen, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 96 Millionen Dollar zu Buche stand, was auch auf geringere Steuern zurückzuführen ist.
Für das laufende Jahr hat sich Dupont ehrgeizige Ziele gesetzt. Der Konzern plant, 2026 einen Umsatz zwischen 7,075 und 7,135 Milliarden Dollar zu erreichen, wobei der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) zwischen 1,725 und 1,755 Milliarden Dollar liegen soll. Auch der Gewinn je Aktie soll auf 2,25 bis 2,30 Dollar steigen. Alle diese Prognosen liegen über den Erwartungen der Analysten. Finanzchefin Antonella Franzen erläuterte, dass die Prognosen für 2026 mit den kürzlich auf dem Investorentag vorgestellten mittelfristigen Zielen übereinstimmen. Die Umsatzprognose für das gesamte Jahr basiere auf einem organischen Wachstum von etwa drei Prozent sowie einem Währungsvorteil von etwa einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

