Dramatischer Flugzeugabsturz in Indien: Abschluss der DNA-Identifizierung und laufende Ermittlungen
Nach dem tragischen Absturz eines Flugzeugs von Air India, bei dem vor fast drei Wochen zahlreiche Menschen ihr Leben verloren, konnten Behörden nun die DNA-Analyse zur Identifizierung aller Opfer erfolgreich abschließen. Insgesamt wurden die sterblichen Überreste von 260 Personen an die trauernden Angehörigen übergeben, wie HP Sanghvi vom Direktorium für forensische Wissenschaften in Gujarat der dpa mitteilte. Erst kürzlich konnte das letzte Opfer identifiziert werden.
Medienberichte aus Indien bestätigen, dass die Zahl der Todesopfer nun als endgültig betrachtet wird. Zunächst wurde von bis zu 270 möglichen Opfern ausgegangen, doch die jüngsten Ergebnisse bestätigen den Verlust von 260 Menschenleben. Lediglich bei sechs Opfern war eine Identifizierung durch Gesichtserkennung möglich, während für die anderen ein DNA-Abgleich erforderlich war.
Der Unfall ereignete sich kurz nach dem Start der Maschine vom Flughafen in Ahmedabad, als sie auf ein Wohngebiet stürzte und in Flammen aufging. Von den 241 Personen an Bord überlebte lediglich ein britischer Passagier. Die Boeing 787-8 war auf dem Weg nach London.
Obwohl die Ermittlungen zur Unglücksursache weiter andauern, konnten sowohl der Flugdatenschreiber als auch der Stimmenrekorder geborgen werden. Diese sollen Aufschluss über die genauen Umstände des Absturzes geben. Neben der indischen Flugunfallbehörde untersucht auch die US-amerikanische NTSB den Vorfall. Der Absturzort war bis vor kurzem noch nicht vollständig von Trümmern geräumt, indem jedoch bis Mittwoch Fortschritte erwartet werden. Unklar bleibt, ob weitere Leichenteile entdeckt werden könnten.

