Drägerwerk trotzt Herausforderungen mit solider Prognose
Der Lübecker Hersteller für Medizin- und Sicherheitstechnik, Drägerwerk, hat im ersten Quartal einen deutlichen Rückgang des Gewinns verzeichnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug lediglich 0,4 Millionen Euro, ein starker Rückgang im Vergleich zu den 15,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist primär auf ein rückläufiges Umsatzvolumen und gestiegene Kosten zurückzuführen. Die Ebit-Marge sank von 2,0 Prozent auf lediglich 0,1 Prozent.
Trotz dieser herausfordernden Entwicklungen konnte Drägerwerk beim Auftragseingang punkten, der währungsbereinigt um 6,1 Prozent auf 861 Millionen Euro stieg. Der Umsatz hingegen nahm währungsbereinigt um 1,2 Prozent auf 730 Millionen Euro ab. Positiv erwähnenswert ist der Anstieg der Bruttomarge von 45,3 Prozent auf 45,8 Prozent, was auf eine solide operative Effizienz hinweist.
Drägerwerk bleibt gleichwohl optimistisch und hält an seiner Jahresprognose fest. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum zwischen 1,0 und 5,0 Prozent sowie einer Ebit-Marge von 3,5 bis 6,5 Prozent. Allerdings warnte das Unternehmen vor möglichen Unsicherheiten durch die US-Zollpolitik und Wechselkursschwankungen, die derzeit nicht konkret absehbar seien.
Am Aktienmarkt wurden diese Informationen positiv aufgenommen. Die Drägerwerk-Aktie verzeichnete auf der Handelsplattform Tradegate einen Anstieg um ein Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss, was auf Zuversicht der Anleger hinweist.

