Dow Jones hält Kurs – Intel und Sarepta im Fokus
Die US-amerikanischen Aktienmärkte präsentieren sich am Freitag robust, trotz verhaltener Signale aus der Technologiebranche durch Intel. Während sich in der aktuellen Berichtssaison nicht viel tut, nährt die Hoffnung auf eine Einigung im Zollstreit zwischen den USA und der Europäischen Union die optimistische Grundstimmung der Anleger.
Der Dow Jones Industrial Index legte um 0,2 Prozent zu und steht bei 44.775 Punkten, was auf ein Wochenplus von etwa einem Prozent hindeutet. Auch der S&P 500 verzeichnete einen Anstieg um 0,2 Prozent und liegt nun bei 6.378 Punkten. Der Nasdaq 100 kletterte zu einem neuen Rekordhoch mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 23.267 Zähler.
Der Rückgang der Bestellungen für langlebige Güter in den Vereinigten Staaten blieb im Juni mit 9,3 Prozent hinter den pessimistischen Erwartungen von 10,7 Prozent zurück. Dennoch zeigen die aktuellen Zahlen einen deutlichen Abwärtstrend im Vergleich zum sprunghaften Anstieg der Bestellungen von 16,5 Prozent im Vormonat.
Der angeschlagene Chiphersteller Intel meldete stagnierende Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Die Verluste des Unternehmens weiteten sich auf 2,9 Milliarden Dollar aus, nachdem sie im Jahr zuvor bei 1,6 Milliarden Dollar lagen. Sollte sich kein ausreichendes Interesse für die nächste Generation seiner Prozessor-Technologie 14A finden, könnte Intel gezwungen sein, diese zu verwerfen. Auf diese Nachrichten hin verloren Intel-Aktien 8,9 Prozent an Wert.
Einen weiteren Rückschlag erlebte der Biotechnologiekonzern Sarepta Therapeutics, dessen Aktien um 6,1 Prozent fielen. Grund hierfür ist die Ablehnung der Gentherapie Elevidys durch die europäischen Aufsichtsbehörden. Diese Entscheidung verschärft die Probleme für das Unternehmen, nachdem bereits der Vertrieb in den USA untersagt wurde. Während Sarepta die Rechte für den US-Markt besitzt, hält Roche die internationalen Vermarktungsrechte.

