Dortmunder Aufregung um Kehl und den HSV: Ein Gerücht macht die Runde
Die Dortmunder Fußballwelt ist in Aufruhr: Ein hartnäckiges Gerücht deutet darauf hin, dass Sebastian Kehl, der Sportdirektor von Borussia Dortmund, möglicherweise der nächste Sportvorstand des Hamburger SV werden könnte. Weder Niko Kovac, der Trainer der Dortmunder, noch der BVB-Sportgeschäftsführer Lars Ricken zeigen sich von dieser Spekulation beeindruckt. Kehl selbst bleibt wortkarg und lehnt Interviews ab. Die Spekulation nahm Fahrt auf, als der Sender Sky vor der Bundesligabegegnung zwischen Dortmund und Werder Bremen erklärte, dass Kehl im Aufsichtsrat des Hamburger SV als aussichtsreicher Kandidat für die Position des Sportvorstands gehandelt werde. Eine offizielle Kontaktaufnahme ist jedoch bis dato nicht erfolgt.
Lars Ricken reagierte gelassen auf diese Gerüchte. Im Gespräch mit DAZN drückte er seine Überraschung über die Neuigkeiten aus und machte klar, dass seitens des HSV noch niemand an den BVB herangetreten sei. Aktuell stehe der Verein inmitten wichtiger Transferentscheidungen und plane mit Kehl bereits die Kaderentwicklung für den kommenden Sommer. Daher habe das Gerücht für ihn keinerlei Priorität.
Unterdessen sorgte Kovac nur für Verwirrung, als er, mit der Thematik konfrontiert, kundtat, nichts von den Spekulationen zu wissen. Nach einem überzeugenden 3:0-Sieg seiner Mannschaft fiel ihm dazu schlichtweg nichts ein. Der Trainer war sichtlich überrascht und verwies darauf, dass er gerade von einem intensiven Bundesliga-Spiel käme und zu solchen Fragen nichts beitragen könne.

