Donald Trumps juristisches Tauziehen mit JP Morgan Chase
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, rechtliche Schritte gegen die renommierte US-Großbank JP Morgan Chase einzuleiten. Nach seinen Aussagen auf der Social-Media-Plattform Truth Social plant er die Klage in den kommenden zwei Wochen einzureichen. Trump behauptet, dass die Bank mit Sitz in New York „fälschlicherweise und unangemessen“ sein Konto gekündigt habe, nachdem die Aufstände am 6. Januar 2021 stattfanden.
Beweismaterial für diese Anschuldigung hat der ehemalige Präsident bislang jedoch nicht vorgelegt. Das erwähnte Datum bezieht sich auf den berüchtigten Angriff auf das Kapitol, als Anhänger Trumps gewaltsam in das Regierungsgebäude eindrangen, um die Zertifizierung des Wahlsiegs seines damaligen Gegners Joe Biden zu verhindern.
Seit diesem Ereignis hält Trump an der widerlegten Behauptung fest, dass der Wahlsieg Bidens durch Betrug zustande gekommen sei. Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit stellte er sogar sicher, dass alle Beteiligten der Erstürmung begnadigt wurden. Ganz im Stil vergangener Aussagen behauptete Trump auch in seinem jüngsten Beitrag auf Truth Social erneut, die Präsidentschaftswahl sei manipuliert gewesen.

