Diplomatische Wogen auf hoher See: Saars Appell zu Gaza und die Reaktionen der Weltgemeinschaft
Vor einer entscheidenden Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York hat Israels Außenminister Gideon Saar ein leidenschaftliches Plädoyer für die Freilassung von Geiseln im Gaza-Streifen gehalten. Er rief dazu auf, den internationalen Druck auf die Hamas zu verstärken. Saar betonte, dass die gefangen gehaltenen Geiseln unter unmenschlichen Bedingungen alten Foltermethoden der Hamas und des Islamischen Dschihad ausgesetzt seien. Ungeachtet der Anschuldigung gegen Israel, humanitäre Krisen als Kriegsstrategien zu nutzen, versicherte der Minister, dass Israel trotz der Umstände humanitäre Hilfe für Gaza ermögliche.
Unterdessen erwähnte Saar die Hamas als Hauptverantwortlichen für den eskalierenden Konflikt, welcher durch die Geiselnahme und insgesamt 7. Oktober 2023 ausgelöst wurde. Der emotionale Höhepunkt der UN-Sitzung wurde durch den tief bewegten Auftritt von Eli David, dem Bruder eines israelischen Geisels, erreicht. David schilderte schockierende Erlebnisse seines gefangenen Bruders und die schmerzlichen Auswirkungen auf seine Familie.
UN-Vertreter Miroslav Jenca verurteilte die menschenunwürdige Behandlung der Geiseln aufs Schärfste und wiederholte die Forderung nach deren sofortiger Freilassung. Gleichzeitig machte Jenca auf die verzweifelte Lage der Zivilbevölkerung in Gaza aufmerksam, eine Region, die durch Israels Blockade weitgehend isoliert ist und unter der Last des fortschreitenden Krieges leidet.
Vertreter aus diversen Nationen bekundeten in der Sicherheitssitzung ihr Mitgefühl mit den Geiseln, äußerten jedoch ebenso kritische Ansichten hinsichtlich der militärischen Maßnahmen Israels, die unweigerlich viele zivile Opfer fordern. Der dringende Aufruf vieler Diplomaten, der Gewaltspirale und der Blockade endlich ein Ende zu bereiten, steht als mahnendes Signal für eine alsbaldige Friedenslösung.

