Diplomatische Spannungen nach Festnahmen bei Hyundai in den USA
Auf dem Gelände eines Hyundai-Werks in den USA kam es jüngst zu einer großangelegten Razzia, die der südkoreanische Automobilhersteller nun zu bedauern hat. Mehrere Hundert Menschen wurden im Bundesstaat Georgia festgenommen – eine Aktion, die nicht nur für diplomatische Verstimmungen zwischen Südkorea und den USA sorgt, sondern auch für Schlagzeilen weltweit.
Während das südkoreanische Außenministerium verlautbarte, die Vorfälle mit Sorge zu betrachten, appellierte man an die US-amerikanische Botschaft, die Rechte der südkoreanischen Staatsbürger und die Interessen der ausländischen Investoren zu wahren. Diese diplomatische Note spiegelt die Besorgnis wider, die in Seoul bezüglich der jüngsten Ereignisse herrscht.
In den USA begründet die Staatsanwaltschaft die umfassenden Ermittlungen mit dem Ziel, gegen illegale Beschäftigung und die mögliche Ausbeutung von Arbeitern vorzugehen. Eine Zusammenarbeit von FBI und der Einwanderungsbehörde ICE führte zur Durchsuchung des Hyundai-Batteriewerks in Georgia. Rund 475 Ausländer, darunter eine große Zahl an Koreanern, wurden ohne weitere Angaben konkreter Zahlen festgenommen. Ihnen wird entweder ein illegaler Aufenthalt oder eine fehlende Arbeitserlaubnis zur Last gelegt.

