Digitale Vertrauensfrage: Generationenwechsel bei Nachrichtenquellen
Eine aktuelle Studie hat das Vertrauen junger Erwachsener in Deutschland in den Fokus gerückt und zeigt eine bemerkenswerte Verschiebung ihres Medienkonsums auf. In der jüngeren Altersgruppe von 20 bis 29 Jahren bevorzugen inzwischen 57 Prozent der Befragten Inhalte auf Social Media gegenüber den Artikeln traditioneller Nachrichtenseiten. Diese Zahl stellt eine erhebliche Steigerung von 14 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr dar und übertrifft den Durchschnitt aller Altersgruppen um 20 Prozentpunkte.
Auch in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab. Hier gaben 51 Prozent der Befragten an, dass sie eher sozialen Medien vertrauen – ein Anstieg um 6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass bei den 16- bis 19-Jährigen 44 Prozent Social-Media-Inhalte bevorzugen, was einem Wachstum von 10 Prozentpunkten entspricht.
Der "Social Media Atlas 2025", durchgeführt von der PER Agency in Zusammenarbeit mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, bietet seit 2011 wertvolle Einblicke in die Dynamiken der Mediennutzung in Deutschland. Mehr als 3.500 Internetnutzer ab 16 Jahren wurden zur Erstellung der aktuellen Umfrage im Dezember 2024 und Januar 2025 befragt.

