Diese Dinge sollten bei ausgedehnten Radtouren nicht fehlen

Was ist schöner, als bei Sonnenaufgang durch tiefe Wälder, an steilen Abhängen in Berglandschaften und grünen Tälern zu radeln? Für Radsportbegeisterte gibt es tatsächlich nichts Schöneres und die Zunahme des Radtourismus zeigt deutlich, dass sich immer mehr Menschen aufs Rad setzen und einfach losfahren und die Welt in all ihrer Schönheit erleben und erradeln wollen. Große und ausgedehnte Radtouren, wie auch kleine und kurze Etappen in Deutschland, Europa und weltweit sind der Trend.
Damit man diese Abenteuer auch tatsächlich in vollen Zügen unproblematisch und gewappnet für jeden Augenblick erleben kann, muss man sich dementsprechend gut ausstatten. Das Zubehör für alle Eventualitäten ist ein absolutes Muss für jede Radtour und sollte auf jeden Fall nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn genau diese können bei falschem Gepäck ganz schön schwer werden und jeder kleinste Anstieg unter Umständen völlig unnötig in die Beine gehen.
Satteltaschen wirklich sinnvoll?
Ist ein guter und stabiler Gepäckträger am Fahrrad, dann sind Satteltaschen keine schlechte Sache, um alles Mögliche für die Fahrt in ihnen zu verstauen. Allerdings sollte man schon darauf achten, dass das Gewicht des Inhaltes so gleichmäßig wie möglich auf beide Taschen verteilt wird. Ansonsten fährt es sich auf Dauer ganz schön unbequem, wenn das Rad nur einseitig schwer belastet wurde. Satteltaschen sind also durchaus praktisch, doch nützen sie nur, wenn auch ein geeigneter Gepäckträger existiert. Räder ohne Gepäckträger gibt es immer häufiger und ganz besonders auch Elektroräder verfügen in der Regel nicht über einen Gepäckträger, der für Satteltaschen überhaupt geeignet wäre.
Hier zeigt sich ein wahrer Alleskönner für Radsportbegeisterte als beste Alternative: Der klassische Fahrradrucksack. Er ist wetterfest, kann in verschiedenen Größen und Ausführungen erworben werden und passt sich dem Rücken des Fahrers wunderbar an. Die Tragkraft und auch der Tragekomfort des Rucksacks hängen allerdings vom Eigengewicht des Rucksacks und der ergonomischen Ausstattung ab. Darauf sollte man vor dem Kauf eines solchen Rucksacks besonders achten.
Kleidung für Sonne und Regen
Egal wohin die Reise auch führen mag. Das Wetter kann sich überall binnen weniger Minuten verändern und, auch wenn die Sonne noch so vom Himmel lacht, kann sich dieser besonders in den Bergen von jetzt auf gleich in ein gefährliches Unwetter verwandeln. Um schließlich für alle Launen der Natur und besonders der willkürlichen Wetterschwankungen gerüstet zu sein, sollte man genügend Wechselkleidung an Bord haben - wohin die Reise auch führen mag. Am besten eignet sich der bekannte Zwiebellook. Alles, was man ausziehen und auch verstauen kann, sollte man ruhig anziehen. Luftdurchlässige Kleidung und atmungsaktive Oberteile sind hier von Vorteil. Absolut unerlässlich sind regenfeste Kleidungsstücke, die auch wirklich zu 100 Prozent keinen Tropfen Wasser durchsickern lassen. Denn nasse und kalte Klamotten auf der Haut möchte wohl niemand.
Wasserflaschen und Proviant
Dass Proviant für Rast und Pausen dabei sein muss, erklärt sich von selbst. Sie sollten allerdings auch leicht bekömmlich und gut zu verstauen sein. Denn Lebensmittel, die schnell verderben, an Geschmack verlieren oder sogar dahinschmelzen bei Hitze, sollten zu Hause bleiben. Genau so wie Dinge, die schwer im Magen liegen könnten, wie Kartoffelsalat und Frikadellen beispielsweise. Zuckerhaltige Nussriegel sind ideal, um den Körper mit Energien zu versorgen, die der Körper schnell aufnehmen kann. Getränkeflaschen sollten nicht im Übermaß ans Rad gehängt werden. Eine gut gefüllte Flasche mit Wasser oder isotonischen Getränken reicht aus. Wichtig ist, dass man sich die Etappenziele so aussucht, dass Flüssigkeiten immer wieder aufgetankt werden können.

