Dienstleistungssektor in der Eurozone zeigt gedämpfte Zuversicht
Im August zeichnete sich im Dienstleistungssektor der Eurozone eine leicht gedämpfte Stimmung ab. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex, ein wichtiger Konjunkturindikator, sank um 0,5 Punkte und erreichte somit einen Stand von 50,5 Punkten. Dies gab S&P am Mittwoch in London in einer zweiten Schätzung bekannt. Die Erwartungen der Volkswirte lagen bei einer Bestätigung der Erstschätzung von 50,7 Punkten. Trotz der Abweichung bleibt der Index jedoch weiter über der kritischen Marke von 50 Punkten, was auf ein moderates Wachstum im Dienstleistungssektor hinweist.
Interessanterweise verzeichnete der Indikator für die Industrie einen leichten Anstieg, was ihn über die Wachstumsschwelle hebt. Infolgedessen konnte sich der Indikator für die Gesamtwirtschaft ebenfalls leicht verbessern und erreichte 51,0 Punkte. Hier hatten Experten jedoch einen geringfügig höheren Wert von 51,1 Punkten prognostiziert.

