Die Sims 4: EA reagiert endlich auf den massiven „Royalty“ Leak
Seit Wochen wird die Sims-Community von einem wahren Tsunami an Leaks, Spekulationen und Untergangsszenarien heimgesucht. Doch nun hat Electronic Arts genug gesehen. In einem seltenen Schritt der direkten Intervention hat sich das Entwicklerstudio zu Wort gemeldet, um das wuchernde Desinformationsgeflecht zu zerschneiden. Ein Mitglied des Community-Teams trat aus dem Schatten, um die Wogen zu glätten, doch die eigentliche Bombe platzt erst im Januar.
Das Gerücht: Das letzte Königreich
Auslöser des jüngsten Sturms war ein pikanter Leak, der am 23. Dezember die Runde machte. Ein Insider behauptete auf X (ehemals Twitter), dass die 21. Erweiterung für Die Sims 4 den Titel „Royalty“ tragen und drei verschiedene „Königreich-Typen“ einführen würde, darunter ein afrikanisch inspiriertes Setting. Doch das war nur die Garnitur. Der eigentliche Schock saß tiefer: Angeblich solle dies der finale Paukenschlag sein – die letzte große Erweiterung, bevor der Support auf reine Updates und kosmetische „Kits“ zurückgefahren wird. Für viele Fans klang dies wie der Abgesang auf ein Spiel, das sie über ein Jahrzehnt begleitet hat.
EAs Notbremse: Die Desinformations-Klarstellung
Die Reaktion folgte auf dem Fuße, als das Community-Mitglied „Mindy_SimsCommunity“ auf Reddit das Wort ergriff. Mit der Präzision eines PR-Chirurgen wies sie darauf hin, dass derzeit „eine Menge Desinformation im Umlauf“ sei. Zwar ging sie nicht ins Detail, welche spezifischen Punkte der Leaks ins Reich der Fabeln gehören, doch die Botschaft war unmissverständlich: Glaubt nicht alles, was im Internet steht. Gleichzeitig wurde ein fester Termin für die Wahrheit gesetzt: Anfang Januar 2026 werden über die offiziellen Kanäle Fakten geschaffen.
Der Nebel der Projekte
Die Verwirrung wird zusätzlich durch das nebulöse „Project Rene“ und andere angebliche Geheimprojekte befeuert. Gerüchte über ein „Project X“, das als abgespecktes Sims 5 verkauft werden könnte, und Spekulationen über ein Remaster von Die Sims 4 geistern durch die Foren. Selbst gestandene Content-Creator winken bei manchen Theorien nur noch müde ab. Es scheint, als stünde EA vor der Herkulesaufgabe, nicht nur ein Spiel zu verwalten, sondern ein ganzes Ökosystem an Erwartungen und Ängsten zu ordnen.
Die Stunde der Wahrheit
Alles deutet darauf hin, dass wir kurz vor einem entscheidenden „Behind the Sims“-Moment stehen. EA muss jetzt liefern, um das Vertrauen nicht zu verspielen. Ob es sich bei den Leaks um komplette Falschmeldungen oder nur um verzerrte Halbwahrheiten handelt, wird sich zeigen. Bis dahin bleibt den Spielern nur das Warten auf den Januar – und die Hoffnung, dass ihre geliebten Pixel-Welten nicht vor dem Aus stehen.


