Rogue Point: Taktischer Koop-Shooter startet im Early Access
Die Schöpfer von Black Mesa kehren zurück – und zwar mit einem Paukenschlag, der es in sich hat. ROGUE POINT katapultiert dich in eine dystopische Zukunft, in der private Söldnerarmeen per App bestellt werden können wie eine Pizzalieferung. Crowbar Collective und Team17 Digital haben ihren taktischen Koop-Shooter nun in den vorzeitigen Zugang entlassen, und die ersten Gefechte versprechen intensive Teamdynamik gepaart mit strategischer Tiefe. Doch was erwartet dich in diesem adrenalingeladenen Vierer-Spektakel wirklich?
Konzernkrieg im Kurierdienst-Zeitalter
Das Szenario wirkt beklemmend vertraut: Der reichste Konzernchef des Planeten verstirbt, und skrupellose Konglomerate wetzen bereits die Messer, um sein Imperium unter sich aufzuteilen. Die MERX-App verwandelt bewaffnete Auseinandersetzungen in eine Bestellplattform – ein dystopischer Lieferdienst für paramilitärische Einheiten. Nur ROGUE POINT, eine elitäre Vigilanten-Einheit, stemmt sich gegen diese Maschinerie aus Gier und Gewalt. Die Prämisse mag überspitzt klingen, doch sie bildet das perfekte Fundament für den taktischen Koop-Wahnsinn, der sich auf vier unterschiedlichen Schauplätzen entfaltet: Flughafen, Einkaufszentrum, Bürokomplex und Ölplattform.
Parametrisches Chaos und adaptive Gegner
Das parametrische Designsystem sorgt dafür, dass keine Mission der anderen gleicht. Jeder Durchgang formt die Karten neu, verlangt frische Taktiken und hält selbst eingefleischte Veteranen auf Trab. Die MERX-Söldner agieren keineswegs wie tumbe Zielscheiben – jede Klasse verfolgt eigene Kampfstrategien. Während einige mit Blendgranaten um sich werfen und dich aus dem Konzept bringen, halten dich andere aus sicherer Distanz in Schach oder stürmen unerbittlich auf deine Position zu. Diese Varianz zwingt dich zur permanenten Anpassung, denn auswendig gelernte Muster führen schnurstracks ins Verderben.
Kameradschaft als Überlebensstrategie
ROGUE POINT wurde von Grund auf für kooperatives Zusammenspiel konzipiert. Du kannst Verbündete wiederbeleben, Ausrüstung teilen und gemeinsame Angriffsmanöver koordinieren – Alleingänge enden meist in blutigen Desastern. Die Lernkurve bleibt moderat genug für Neulinge, während erfahrene Schützen genügend Spielraum für taktische Raffinessen finden. Das Freischalten neuer Fertigkeiten, Waffen und Ausrüstung erfolgt durch verdientes Geld, wobei das Dead-Drop-System eine Prise Glücksspiel einbringt: Investiere dein hart erarbeitetes Kapital für die Chance auf seltene Gegenstände, die sonst unerreichbar bleiben.
Vorzeitiger Zugang mit Rabattfenster
Der Shooter ist ab sofort auf Steam verfügbar und profitiert für zwei Wochen von einem Einführungsrabatt von fünfzehn Prozent. Die Supporter Edition kostet 24,99 Dollar, 21,49 Pfund oder 24,99 Euro – ein fairer Einstiegspreis für ein Projekt, das sich noch in der Entwicklung befindet. Crowbar Collective hat mit der Black-Mesa-Neuauflage bewiesen, dass sie langfristige Visionen realisieren können. ROGUE POINT dürfte in den kommenden Monaten durch Updates, neue Karten und zusätzliche Ausrüstung reifen – vorausgesetzt, die Gemeinschaft liefert konstruktives Feedback.


