DHL reagiert auf globale Herausforderungen mit milliardenschwerem Sparprogramm
Der international tätige Logistikkonzern DHL begegnet der schleppenden Entwicklung im Welthandel sowie geopolitischen Unsicherheiten mit einem umfassenden Sparprogramm. Inmitten der Präsentation seiner Jahreszahlen in Bonn kündigte das Unternehmen an, die Ausgaben um eine Milliarde Euro senken zu wollen. Dieses Programm, das diverse Maßnahmen in allen Geschäftsbereichen umfasst, soll seine volle Wirkung bis zum Jahr 2027 entfalten.
Ein wesentlicher Teil der Sparanstrengungen beinhaltet einen Stellenabbau im traditionellen Brief- und Paketgeschäft in Deutschland. Geplant ist, im laufenden Jahr 8.000 Arbeitsplätze sozialverträglich abzubauen, um die Effizienz in diesem Segment zu steigern. Zum Ende des Jahres 2024 beschäftigte DHL im Bereich Post und Paket in Deutschland insgesamt 187.000 Mitarbeiter, was die Dimension der geplanten Maßnahmen unterstreicht.
Darüber hinaus konnte der Konzern, der im Dax gelistet ist, kürzlich eine tarifpolitische Einigung mit der Gewerkschaft Verdi erzielen. Diese Vereinbarung betrifft die Arbeitsbedingungen der Briefträger und Paketboten und markiert einen wichtigen Schritt in den Beziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Beschäftigten.

