Bitcoin zeigt 2-Jahres-Muster: 12 positive Monate von 24

Eine interessante Beobachtung im Bitcoin-Markt: In den letzten 24 Monaten verzeichnete Bitcoin in der Hälfte der Monate Kursgewinne. Der Krypto-Analyst Timothy Peterson hat darauf hingewiesen, dass dies eine fast 90%ige Wahrscheinlichkeit impliziert, dass der Bitcoin-Kurs in zehn Monaten höher sein wird.
Analyse der positiven Monate
Petersons Analyse basiert auf monatlichen Kursdaten, die zeigen, dass Bitcoin in sechs der zwölf Monate des Jahres 2025 Kursgewinne erzielte, während die anderen sechs Monate Verluste verzeichneten. Insgesamt endeten 50% der letzten 24 Monate mit Gewinnen. Peterson verfolgt dieses rollierende Zwei-Jahres-Fenster, um potenzielle Wendepunkte in den Preistrends zu identifizieren.
50% of the past 24 months have been positive. This implies a 88% chance that Bitcoin will be higher 10 months from now. The average return is exp(60%)-1 = 82% => $122,000. Data goes back to 2011. https://t.co/k4IjTisuTH pic.twitter.com/ZxfTyequjt
— Timothy Peterson (@nsquaredvalue) February 21, 2026
Marktwetten und Wahrscheinlichkeiten
Im Gegensatz zu Petersons Analyse zeigt der Wettmarkt eine andere Perspektive. Auf der Plattform Polymarket wird der Dezember nur mit einer 17%igen Wahrscheinlichkeit als bester Monat des Jahres 2026 bewertet, wobei der November leicht höher eingestuft wird. Diese Zahlen beziehen sich auf die relative Performance der Monate untereinander und nicht darauf, ob der Bitcoin-Kurs zu einem späteren Zeitpunkt höher sein wird.
Aktuelle Kursentwicklung
Der Bitcoin-Kurs bewegte sich in dieser Woche in einer Spanne von etwa $67.000 bis $68.000, während geopolitische Spannungen im Nahen Osten zunahmen. Sichere Anlagen wie Gold und Öl stiegen im Wert, während Bitcoin unter Druck geriet, da einige Käufer sich zurückzogen. Der Kurs liegt etwa 20% unter dem Niveau zu Jahresbeginn, was zeigt, dass die täglichen Schwankungen erheblich sein können.
Uneinigkeit unter Analysten
Die Meinungen der Analysten sind geteilt. Michael van de Poppe prognostiziert kurzfristige Kursgewinne, während Peter Brandt einen möglichen Kursrückgang bis Ende 2026 sieht. Beide stützen sich auf unterschiedliche Indikatoren: Van de Poppe auf Momentum und Chartstrukturen, Brandt auf längere Zyklen und makroökonomische Risiken.
Die Stimmung am Markt bleibt gedämpft. Daten zu ETF-Käufen, Derivatepositionen und On-Chain-Liquidität könnten zukünftige Prognosen beeinflussen. Petersons Vorhersage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Marktstimmung im Kryptobereich weiterhin rückläufig ist und die Diskussionen über Bitcoin-Prognosen abnehmen. Händler bleiben vorsichtig und wägen vergangene Trends gegen die aktuelle Unsicherheit ab.

