Deutz-Aktien steigen dank strategischer Übernahme in neue Höhen
Die Aktien von Deutz erfreuten sich am Mittwoch erhöhter Anlegerzuversicht und bewegten sich in der Nähe ihres höchsten Standes seit 2007. Hintergrund dieser positiven Kursentwicklung war die kürzlich verkündete Übernahme von Sobek, die den Aktienkurs des Motorenbauers am Vortag beflügelt hatte und damit fast die 10-Euro-Marke erreichte, ehe die Gewinne leicht zurückgingen. Der darauffolgende Handelstag brachte allerdings erneut fast fünf Prozent Zuwachs und führte die Papiere erneut in Richtung des Langzeithochs.
Die Analysten der Investmentbank Oddo BHF äußerten sich positiv zu dieser strategischen Erweiterung. Klaus Ringel von Oddo BHF kommentierte, dass die Aufnahme eines Drohnenkomponentenherstellers in das Portfolio von Deutz auf den ersten Blick überraschen mag, aber in die übergeordnete Strategie des Unternehmens passe. Die Strategie von Deutz, das Abhängigkeitsrisiko von ihrem traditionellen Verbrennungsmotorengeschäft zu minimieren, indem sie das Portfolio gezielt um zukunftsträchtige Geschäftsfelder erweitert, findet somit die Bestätigung der Experten.
Finanziell sieht Oddo BHF weiterhin Potenzial für weitere aus strategischen Gesichtspunkten sinnvolle Übernahmen. Die Bank hob das Kursziel für die mit "Outperform" bewerteten Deutz-Aktien auf 10,40 Euro an, was die optimistischen Erwartungen an die Transformation und Diversifikation des Unternehmensportfolios unterstreicht.

