Deutschland verlängert Kontrollen an Außengrenzen: Ein erfolgreicher Schritt gegen irreguläre Migration
Die deutschen Grenzkontrollen werden weitergeführt: Die Bundesregierung hat beschlossen, die im März auslaufende Sonderregelung bis zum 15. September zu verlängern. Bundeskanzler Olaf Scholz betonte, dass die Maßnahme eine wirksame Eindämmung der irregulären Migration darstelle.
Innenministerin Nancy Faeser fügte hinzu, dass diese Kontrollen notwendig seien, um Schleuser zu stoppen und Kriminelle sowie Extremisten von illegalen Aktivitäten abzuhalten. Seit September sind die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen umfassend aktiviert, obwohl sie im Schengen-Raum üblicherweise nicht vorgesehen sind.
Ursprünglich waren die Maßnahmen auf die östlichen und südlichen Grenzen Deutschlands beschränkt, doch im September wurden sie auf die Grenzen zu Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg ausgeweitet. Diese Erweiterung wurde als Reaktion auf die Herausforderungen durch illegale Migration und grenzüberschreitende Kriminalität eingeführt.
Das Innenministerium berichtete, dass zuletzt etwa 80.000 unerlaubte Einreisen registriert, rund 1.900 Schleuser festgenommen und 47.000 Zurückweisungen aufgrund von gefälschten Dokumenten oder fehlenden Visa vorgenommen wurden. Diese Zahlen unterstreichen laut Scholz die Wirksamkeit der Maßnahmen.
Bereits seit 2023 gibt es Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz, während an der Grenze zu Österreich Maßnahmen seit dem Herbst 2015 existieren.

