Deutschland setzt auf Schub für Autonomes Fahren
Deutschland plant in Kooperation zwischen Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin einen neuen Vorstoß zur Förderung des autonomen Fahrens. Diese Initiative wird im Rahmen der VerkehrsMinisterkonferenz in Straubing präsentiert, wobei die Länder und Stadtstaaten den im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankerten Willen begrüßen, Deutschland zum führenden Markt für autonomes Fahren zu machen und diese technologische Entwicklung finanziell zu unterstützen.
Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) unterstrich die Notwendigkeit, rasch die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Wettbewerbsnachteil gegenüber außereuropäischen Anbietern zu minimieren. Eine eigenständige europäische Wertschöpfungskette soll aufgebaut werden, um die technologische Abhängigkeit von anderen Märkten zu reduzieren.
Der gemeinsame Antrag betont die verstärkte Nutzung autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr und im Wirtschaftsverkehr. Dies würde nicht nur die Vorreiterrolle der deutschen Mobilitätsbranche im Bereich des autonomen Fahrens stärken, sondern auch zur Entlastung der Verkehrssysteme und zur Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs beitragen.
Tjarks unterstrich, dass die Förderung autonomen Fahrens entscheidend für das Erreichen der Klimaziele und die Mobilitätswende sei. Er appellierte an die Bundesregierung, die in der Koalitionsvereinbarung gemachten Zusagen energisch umzusetzen, um sowohl national als auch in Europa marktgerechte Lösungen zu entwickeln und die Konkurrenzfähigkeit zu sichern. Das Zögern würde entscheidende Fortschritte riskieren.

