Der Siegeszug der Girocard: Bargeldloser Trend setzt sich fort
Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen nimmt in Deutschland weiter Fahrt auf, dabei steht die Girocard unangefochten an der Spitze. Mit eindrucksvollen 4,04 Milliarden Transaktionen allein im ersten Halbjahr 2025 gab Euro Kartensysteme bekannt, dass diese Bezahlmethode um bemerkenswerte 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist. Prognosen lassen erwarten, dass die Girocard den Höchststand des Vorjahres von 7,9 Milliarden Transaktionen leicht übersteigen wird.
Interessant ist die zunehmend verbreitete Nutzung der Karte auch für Kleinstbeträge. Ob beim Brötchenkauf oder dem schnellen Stopp am Kiosk, die "EC-Karte", wie sie oft noch genannt wird, ersetzt immer häufiger das Bargeld, was zu einem Rückgang des durchschnittlichen Transaktionswerts führt. So lag dieser 2024 erstmals unter der 40-Euro-Marke und sank im ersten Halbjahr 2025 weiter auf 37,28 Euro.
Der Gesamtumsatz, den die Girocard im ersten Halbjahr erzielte, belief sich auf beachtliche 150,7 Milliarden Euro, ein leichtes Plus im Vergleich zu den 150,1 Milliarden Euro des Vorjahreszeitraums. Insbesondere das während der Pandemie popularisierte kontaktlose Bezahlen erfreut sich wachsender Beliebtheit. Rund 87,5 Prozent aller Girocard-Zahlungen werden mittlerweile kontaktlos vollzogen, wie Euro Kartensysteme berichtet.
Dank der nahezu flächendeckenden Verbreitung von NFC-fähigen Geräten ist das schnelle und unkomplizierte Bezahlen mittels Girocard oder Smartphone inzwischen an fast 1,26 Millionen Einzelhandelskassen in Deutschland Alltag. Mit der kontinuierlichen Technologisierung bleibt die Girocard ein zentraler Bestandteil im Zahlungsverkehr, während sowohl Apple Pay als auch Google Pay verstärkt auf dem Markt agieren.

