Der Aufstieg zur Milliardärin: Sara Blakelys Erfolgsgeschichte mit Spanx
Sara Blakely, die charismatische Gründerin von Spanx, kann auf einen bemerkenswerten Aufstieg zurückblicken. Einst verkaufte sie Tür-zu-Tür Faxgeräte, heute ist sie Milliardärin. Im Gespräch mit 'The School of Hard Knocks' auf YouTube erzählte die 54-jährige, wie sie mit lediglich 5.000 Dollar Startkapital – angespart aus ihren Faxgeräte-Verkäufen – Spanx gründete, ohne jemals Fremdinvestoren an Bord zu holen.
Blakely entschloss sich im Jahr 2000, im Alter von 29 Jahren, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Der Geistesblitz für ihr Unternehmen kam durch eine Alltagsbegebenheit: Aus Frustration über unpassende Unterwäsche beim Tragen weißer Hosen entwickelte sie eine bahnbrechende Idee. Die Basis für Spanx bildete ein Prototyp, den sie nach mehreren Ablehnungen schließlich in einer Strumpfwarenfabrik produzieren konnte.
Einer der entscheidenden Schritte auf ihrem Weg war es, Spanx ohne externe Investoren aufzubauen. Diese Strategie erlaubte ihrer Firma, unabhängig zu bleiben und die Gewinne selbst zu kontrollieren. Eine Anekdote verdeutlicht ihre Entschlossenheit: Um die Sichtbarkeit ihrer Produkte in Neiman Marcus zu erhöhen, platzierte Blakely eigenständig Spanx-Warenkörbe in deren Filialen – ungeachtet der strikten Store-Vorgaben. Diese unkonventionelle Herangehensweise wurde letztlich von der Geschäftsleitung toleriert, da die Verkaufszahlen explodierten.
Spanx erzielte nicht zuletzt dank einer Erwähnung in Oprah Winfreys 'Favorite Things'-Liste Erfolge und generierte in den ersten Jahren Umsätze in Millionenhöhe. Im Jahr 2021 veräußerte Blakely einen Großteil von Spanx an Blackstone und behielt als Executive Chairwoman und Anteilseignerin weiterhin Einfluss.
Auf die Frage nach Ratschlägen für angehende Unternehmer betonte Blakely die Bedeutung der Eigenmotivation und des Schutzes von Ideen vor allzu frühem Feedback. Ihr Erfolg illustriert eindrucksvoll, dass es sich lohnt, auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und den Mut zu haben, unkonventionelle Wege zu beschreiten.

