De.mem auf Erfolgskurs: Strategische Schwerpunkte zahlen sich aus
Das australische Unternehmen De.mem ist weiterhin auf einem beeindruckenden Wachstumspfad und konnte seine ambitionierten Prognosen auch im vergangenen Jahr bestätigen. Unternehmenschef Andreas Kröll beschreibt das Jahr 2024 sogar als Rekordjahr in der Firmengeschichte. Der Start ins Jahr 2025 gestaltet sich ebenso vielversprechend.
Im ersten Quartal 2025 erzielte De.mem ein Rekordergebnis bei den Bareinnahmen. Mit 7,9 Millionen AUD konnte das Unternehmen die Ergebnisse aus dem Vorjahr um beeindruckende 20 Prozent übertreffen. Seit 2019 erreicht De.mem ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 26 Prozent, was die Beständigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells eindrucksvoll belegt.
Ein wesentlicher Treiber des Erfolgs ist die strategische Ausrichtung auf wiederkehrende Einnahmen. Rund 90 Prozent der Umsätze stammen heute aus solchen Quellen, insbesondere durch Dienstleistungen im Bereich der Wasseraufbereitung und Spezialchemikalien, die hohe Margen erzielen. Diese Ausrichtung führte 2024 zu einer Rekord-Bruttomarge von 41 Prozent.
Kröll hebt zudem den von De.mem erreichten positiven operativen Cashflow hervor, der 2024 bei 115.000 US-Dollar lag und im ersten Quartal 2025 sogar auf 303.000 US-Dollar gesteigert werden konnte. Dieser stabile Cashflow sichert dem Unternehmen finanzielle Flexibilität für zukünftige Wachstumsinitiativen und potenzielle Akquisitionen ab.
Die kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung, insbesondere in die Membrantechnologie in Singapur, stärken die Wettbewerbsposition von De.mem erheblich. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Februar 2025 eine bedeutende Vertriebspartnerschaft mit Firmbase in Singapur bekannt gegeben, um die asiatischen Märkte zu erobern.
Die Erfolgsgeschichte von De.mem umfasst auch gezielte Akquisitionen. Der Fokus liegt dabei auf der Konsolidierung des fragmentierten australischen Marktes für dezentralisierte Wasseraufbereitungslösungen. Akquisitionen wie Pumptech Tasmania, Geutec, Capic und Stevco tragen zu einem beträchtlichen Umsatzwachstum bei.
Mit dieser Strategie und den starken Geschäftszahlen bleibt es spannend, welche weiteren Schritte De.mem unternehmen wird. Firmenchef Kröll hält sich zu zukünftigen Übernahmezielen bewusst zurück, doch die Dynamik des Unternehmens lässt auf interessante Entwicklungen hoffen.

