DAX zeigt leichte Erholung: Unsichere Friedensgespräche um Ukraine-Krieg im Fokus
Am deutschen Aktienmarkt hellt sich die Stimmung nach einem schwachen Beginn der Woche etwas auf, wenngleich die Kursgewinne bescheiden bleiben. Die anhaltende Unsicherheit über den Ausgang der kürzlich intensivierten diplomatischen Anstrengungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts dämpft den Enthusiasmus der Anleger. Der DAX legte um 0,45 Prozent zu und erreichte 24.423,07 Punkte, verbleibt somit in Reichweite seines Rekordhochs vom Juli bei 24.639 Zählern.
Besonders im Mittelpunkt steht die jüngste diplomatische Offensive bezüglich des Ukraine-Kriegs. Analysten loben das Treffen von Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie europäischen Führungspersönlichkeiten als deutlich harmonischer ablaufend im Vergleich zu früheren Gesprächen im Februar. JPMorgan-Analyst David Perry hob die freundlichere Atmosphäre hervor, während Jim Reid, Marktstratege der Deutschen Bank, den positiven und konstruktiven Ton in Washington betonte.
Der MDAX konnte am Dienstag nicht an den DAX anknüpfen und fiel um 0,03 Prozent auf 30.984,89 Punkte. Belastend wirkte sich hier insbesondere der starke Kursrückgang der Rüstungswerte Hensoldt und Renk aus. Der EuroStoxx 50, als Leitindex der Eurozone, verbuchte hingegen einen Anstieg von knapp einem Prozent.

