Dax: Verluste in Sicht trotz Fehlen von US-Impulsen

Der Dax steht am Dienstag vor einer Ausweitung seiner Verluste, da Impulse von der Wall Street ausbleiben. Bereits eine Stunde vor dem Xetra-Start signalisiert der X-Dax ein leichtes Minus von 0,3 Prozent, was einen Rückgang auf 24.721 Punkte bedeutet. Damit nähert sich der deutsche Leitindex erneut der bedeutenden 50-Tage-Linie bei 24.624 Punkten, die er in der Vergangenheit nur mühsam verteidigen konnte. Der Handel in den USA ruhte zu Wochenbeginn wegen eines Feiertages.
Der japanische Nikkei-Index erfuhr am Morgen weitere Gewinnmitnahmen nach einem Rekordhoch in der Vorwoche. In China bleiben die Börsen aufgrund des dortigen Neujahrsfests weiterhin geschlossen.
Im Dax-Bereich zeigen sich die Siemens-Papiere nach massiven Verlusten am Vortag, verursacht durch KI-Sorgen, immer noch anfällig. Auf Tradegate bleiben die Aktien leicht im Minus im Vergleich zum Xetra-Schluss.
Unterdessen erhielt BASF von der Berenberg Bank eine veränderte Einschätzung: Die Verkaufsempfehlung wurde in ein „Hold“-Votum umgewandelt, was die Wertpapiere des Chemieriesen stabilisierte. Vorbörslich zeigten sie sich auf Tradegate leicht im Plus.
Im SDax steht Norma Group aufgrund jüngster Geschäftszahlen im Fokus. Den Verbindungstechnik-Hersteller plagen eine schwache Nachfrage und hohe Kosten, was auf Tradegate zu einem Kursrückgang von 2,7 Prozent führte. Der Prothesen-Spezialist Ottobock hingegen profitierte von einem Kursanstieg von 2,5 Prozent.

