Dax rutscht am Mittag trotz ZEW-Überraschung auf Vortagesniveau

via dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse

Frankfurt/Main - Der Dax ist am Dienstag nach einem halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag auf das Vortagesniveau zurückgefallen. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 17.925 Punkten berechnet, dies entspricht einem kleinen Minus gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Hannover Rück, Continental und Airbus, am Ende Siemens, Bayer und Zalando.

Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen zwar besser als erwartet aus, sorgten aber nicht für einen deutlichen Impuls. "Die ZEW-Konjunkturerwartungen legen im März von 19,9 auf 31,7 kräftig zu", sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP-Bank-Gruppe. Das Bild des ZEW-Index zeige nicht nur, dass die Konjunkturerwartungen zulegen, sondern auch die aktuelle Lage werde gegenüber dem Vormonat etwas besser eingeschätzt.

"Es tut sich also etwas zum Besseren. Und in der Tat, zuletzt kam es an der einen und anderen Stelle zu positiven Nachrichten für die deutsche Wirtschaft", so Gitzel. Erbaulich sei vor allem, dass die energieintensive Produktion von ihren niedrigen Niveaus zuletzt wieder etwas zugelegt habe." Auch dass sich die Weltwirtschaft besser schlägt als ursprünglich erwartet, hilft in weiterer Folge auch der heimischen exportlastigen Industrie." Und auch die von der EZB in Aussicht gestellten Zinssenkungen könnten für eine Belebung der schwer angeschlagenen Bauwirtschaft sein.

"Die deutsche Wirtschaft scheint die Talsohle zu durchlaufen", so der Ökonom. "In den kommenden Monaten kann wieder etwas höheren Wachstumsrate gerechnet werden. Das ändert aber nichts daran, dass im laufenden Quartal die deutsche Wirtschaft erneut schrumpfen könnte." Die ZEW-Konjunkturerwartungen gebe vielmehr Anlass zur Hoffnung, dass es in den Sommermonaten wieder besser um die deutsche Wirtschaft bestellt sei.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0846 US-Dollar (-0,24 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9220 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 86,77 US-Dollar; das waren 12 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. (dts Nachrichtenagentur)

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19.03.2024 · 12:35 Uhr
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