Das geopolitische Schachbrett: Patriot-Raketen, Trump und Putins Fehler
Patriot-Raketensysteme leisten der Ukraine unverzichtbare Dienste und tragen zu ihrem Überleben in diesen turbulenten Zeiten bei. Doch das Ende des Konflikts bleibt trotz technologischer Unterstützung fern. Eine zusätzliche Herausforderung stellt die schwer einstufbare Unberechenbarkeit von Donald Trump dar, der politischen Richtungswechsel bekanntlich nicht scheut. Während Wladimir Putin mit seiner militärischen Aggression scheinbar Eindruck bei ihm schindet, stellt diese zugleich Trumps internationale Glaubwürdigkeit in Frage. Der einst als 'mächtigster Mann der Welt' betitelte US-Präsident sieht sich unfähig, den Krieg in der versprochenen Geschwindigkeit zu beenden.
Der einflussreiche Senator Lindsey Graham, eine Schlüsselfigur der Republikanischen Partei, bemerkt Putins Taktik als 'großen Fehler'. Zusätzlich finden in Washington bedeutende Gespräche statt, an denen sowohl der niederländische Premierminister Mark Rutte als auch der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius beteiligt sind. Währenddessen erkundet Trumps Sonderbeauftragter Keith Kellogg die Situation direkt in Kiew. Diese diplomatischen Aktivitäten deuten darauf hin, dass hinter den offiziellen Kulissen intensiv an einer umfassenderen Strategie gearbeitet wird, die über die Bereitstellung von Flugabwehr hinausgeht und Fragen zu Langstreckenraketen sowie der Rolle von US-Truppen und -Waffen in Europa aufwirft. Diese entscheidenden Verhandlungen verlangen nach einem verlässlichen Führungsstil der USA, den Trump erst noch vollends unter Beweis stellen muss.

