Cupra-Chef: Wir bleiben rein elektrisch
Lohscheller: Cupra wird vom Wachstum der E-Auto-Märkte und Markteintritten profitieren
Stuttgart, 23.04.2026 (lifePR) - Die reine Elektromarke Polstar bleibt bei ihrer Ablehnung von Verbrennungsmotoren und wird auch kein Hybridmodell ins Sortiment aufnehmen. Im Gegenteil geht Cupra-CEO Michael Lohscheller davon aus, dass Cupra wegen seine konsequenten Elektrostrategie vom Wachstum der E-Auto-Märkte besonders profitieren wird. Dass manche Konkurrenten wieder stärker auf Verbrenner setzen und bei Stromern bremsen, sei eine Chance für Cupra, so Lohscheller im Gespräch mit auto motor und sport. „Für uns bietet sich eine Riesenchance: Wir sind anders. Besser können wir uns doch gar nicht differenzieren“, so der Cupra-Chef. „In Europa – unserem größten Markt – sehen wir starkes Wachstum bei Elektroautos. Alle Märkte wachsen. Nicht so schnell wie vor fünf Jahren, aber der E-Auto-Markt wächst.“
Zusätzlich werde Cupra davon profitieren, dass man neue Märkte erschließe. „Wir werden unsere Segmentabdeckung erhöhen. Momentan sind wir in etwa 25 Prozent des gesamten BEV-Markts aktiv – das ist ziemlich überschaubar. Bald haben wir 55 bis 60 Prozent Abdeckung. Das ist der wichtigste Wachstumstreiber für uns. Selbst wenn die Märkte stagnieren – was sie in Europa nicht tun werden –, haben wir zwei Wachstumstreiber: Der gesamte BEV-Markt wächst, und unsere Segmentabdeckung wächst.“
Als Elektromarke werde Cupra auch in Zukunft kein Hybridmodell anbieten. „Ich werde ständig gefragt, ob wir einen Hybrid machen. Die Antwort ist Nein. Wir werden keinen Hybrid für Europa machen.“ Das erhöhe zu sehr die Komplexität und damit die Kosten. „Wenn man noch Hybride und zusätzlich dies und das obendrauf packt, wird alles immer größer und komplexer. Die Welt muss einfacher werden. Und: Die Mobilität der Zukunft muss die Emissionen massiv reduzieren. Elektrifizierung ist dafür die beste Lösung.“
Redakteur: Gerd Stegmaier

