CSU-Kritik an AfD: „Vaterlandsverräter auf dem falschen Kurs“
Der Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Alexander Hoffmann, hat der AfD in der aktuellen Generaldebatte zum Haushalt 2026 eine gefährliche Nähe zu russischen Interessen unterstellt. Hoffmann warf der AfD vor, nicht das Wohl Deutschlands im Sinn zu haben, sondern vielmehr als „Vaterlandsverräter“ zu agieren. Seiner Ansicht nach unterstütze die AfD Positionen, die Deutschland in eine Abhängigkeit zu Präsident Wladimir Putin bringen könnten. Im Gegensatz dazu betonte Hoffmann die Notwendigkeit einer konsequenten Politik der Unabhängigkeit und Sicherheit gegenüber Russland.
Des Weiteren verwies Hoffmann auf die jüngsten Vorfälle mit russischen Drohnen und Flugzeugen im NATO-Luftraum, die aus seiner Sicht die sicherheitspolitische Bedrohung durch Russland für Europa erneut verdeutlicht haben. Während die AfD Russland als Partner betrachte, sehe er deren Forderungen, wie beispielsweise den Stopp der Migration, kritisch. Hoffmann argumentierte, dass Migration von Russland als strategisches Instrument eingesetzt werde, und stellte provokativ in den Raum, warum genau Präsident Putin diese nicht beenden könne.

