Cracker Barrel: Logo-Debakel und strategische Standortschließungen in den USA
Der bekannte Gastronomiekonzern Cracker Barrel hat kürzlich die Schließung von über einem Dutzend Maple Street Biscuit Company-Standorten bestätigt. Diese Maßnahme folgt auf die Übernahme der Kette im Jahr 2019 für 36 Millionen Dollar. Insgesamt 14 Filialen mussten schließen, da sie die finanziellen Erwartungen nicht erfüllten. Dies wurde in der letzten Gewinnveröffentlichung von Cracker Barrel angekündigt. Als Folge verbleiben über 50 Standorte der Frühstückslokale in Betrieb.
Zu den Schließungen kommt ein weiteres Problem hinzu: Cracker Barrel rechnet aufgrund von Unmut über eine umstrittene Logoänderung mit einem Rückgang der Gästezahlen bis Ende 2025. Seit der Änderung des Logos, bei dem der ikonische ältere Herr in einem Schaukelstuhl entfernt wurde, sank der Gastverkehr bereits um 8%.
Die bisherigen Maßnahmen des Unternehmens, die auf verstärkte Investitionen in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing abzielen, sollen helfen, den Einbruch zu kompensieren. Cracker Barrels Präsidentin und CEO Julie Masino betont jedoch, dass man die kritischen Stimmen der Kundschaft ernstnehme und bereits zur alten Unternehmensidentität zurückgekehrt sei. Des Weiteren seien zwei weitere Standorte für das Jahr 2025 geplant, wenngleich deren genauere Standorte derzeit nicht bekanntgegeben werden. Das Unternehmen zeigt sich optimistisch, den Schwung des letzten Geschäftsjahres wieder aufzunehmen.

