CoreWeave profitiert von Milliarden-Deal mit OpenAI: Aktien rebounden
Der Cloud-Computing-Anbieter CoreWeave, mit Sitz in Livingston, New Jersey, erlebte am Donnerstag einen bemerkenswerten Schwung an den Märkten. Nach dem anfänglichen Rückgang von fünf Prozent im vorbörslichen Handel erholte sich die Aktie rasch und verbuchte einen Anstieg von über einem Prozent in der ersten Handelsstunde. Grund dafür ist der frisch unterzeichnete Milliarden-Deal mit OpenAI, der dem Unternehmen neue Impulse verleiht.
Der neue Vertrag mit OpenAI beläuft sich auf 6,5 Milliarden US-Dollar und erweitert die bestehende Partnerschaft, die nun ein Gesamtvolumen von satten 22,4 Milliarden US-Dollar erreicht. Diese Vereinbarung sichert OpenAI die dringend benötigte zusätzliche Rechenleistung, um seine KI-Modelle weiter zu trainieren und zu betreiben.
CoreWeave ist spezialisiert auf Cloud-Computing-Infrastrukturen, die große GPU-Verarbeitungskapazitäten für anspruchsvolle KI- und Machine-Learning-Prozesse bieten. Bereits im März und Mai waren Verträge im Wert von 11,9 Milliarden und 4 Milliarden US-Dollar geschlossen worden. Michael Intrator, Mitbegründer und CEO von CoreWeave, äußerte sich stolz über die Vertiefung der Zusammenarbeit mit OpenAI, einem Vorreiter in der KI-Entwicklung.
Das Agreement mit OpenAI kommt wenige Tage nach der Ankündigung, dass OpenAIs Stargate AI Datenzentrum in Abilene, Texas, drei neue Standorte in Kooperation mit Oracle eröffnet. Diese Partnerschaft trägt erheblich zur Sicherung einer Kapazität von 10 Gigawatt bis Jahresende bei, mit Nvidia als einem weiteren bedeutenden Partner.
CoreWeaves Aktienkurs, der seit dem Börsengang im März um 230 Prozent gestiegen ist, profitiert auch von Deals mit Branchengrößen wie Nvidia, Microsoft und IBM. Doch nicht alle sind von dem rasanten Wachstum überzeugt. Analysten von Hedgeye Risk Management warnen vor einer potenziellen Kundenkonzentration und prognostizieren, dass Nvidia und OpenAI bald die Hauptkunden von CoreWeave sein könnten.
Die jüngsten Geschäftszahlen von CoreWeave zeigen, dass Microsoft für 70 Prozent des Quartalsumsatzes verantwortlich ist. Diese Konzentration könnte für das Unternehmen in Zukunft Herausforderungen mit sich bringen.

