Consensys reduziert Belegschaft um 7%: Bericht
Joseph Lubins Kryptowährungsunternehmen hat laut jüngsten Berichten eine Umstrukturierung des Personals vorgenommen.
In den letzten zwei Jahren hat Consensys seine Belegschaft um 38% reduziert, aufgrund von institutionellen Turbulenzen, rechtlichen Auseinandersetzungen und makroökonomischen Rückschlägen.
Weitere Restrukturierungsmaßnahmen
Laut einem Bericht von Bloomberg vom Dienstag wird das Unternehmen hinter der MetaMask-Wallet seine Belegschaft um 7%, oder 49 Personen, reduzieren, um die Rentabilität zu steigern. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass es sich bei dem Schritt um eine Änderung der Prioritäten handelt, nachdem das Unternehmen Web3Auth übernommen hat.
CryptoPotato berichtete über die letzte Umstrukturierung von Consensys, die 20% der Belegschaft betraf, etwa 160 Mitarbeiter. Als Grund wurde damals der "Machtmissbrauch" der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC angegeben.
Zuvor gab es eine weitere Reduzierung der Mitarbeiterzahlen um 11%, was 96 Personen betraf, aufgrund unsicherer Marktbedingungen.
Es scheint, dass die sich entspannenden Bedingungen und kryptofreundliche Vorschriften nicht ausreichen, um den Bedarf an Reorganisation im Unternehmen zu verringern, oder möglicherweise ist es ein strategischer Schritt und eine Vorbereitung auf weitere Errungenschaften.
Rechtliche Probleme und Erfolge
Das Softwareunternehmen hat seinen fairen Anteil an rechtlichen Problemen, beginnend Ende 2023, als der Gründer Joseph Lubin von ehemaligen Mitarbeitern verklagt wurde, weil er angeblich gegen Aktienvereinbarungen verstoßen habe; der Fall ist bis heute aktiv.
Anfang 2024 focht das Unternehmen die SEC an, um zu verhindern, dass ETH als Wertpapier eingestuft wird, was schnell zugunsten des breiteren Kryptowährungsraums gelöst wurde.
Im selben Jahr wechselten die Rollen, und die SEC klagte gegen das Blockchain-Technologieunternehmen, mit dem Vorwurf, dass es über seine Wallet unerlaubt Wertpapiere durch Handel und Staking angeboten habe.
Dieser Fall wurde kürzlich im Februar dieses Jahres abgeschlossen, wobei beide Parteien eine Einigung erzielten und das Verfahren einstellten.
Consensys ist nicht das einzige Unternehmen, das mit rechtlichen Problemen konfrontiert war, wobei es auch Fälle mit Branchengiganten wie Coinbase und Binance gab, die beide zugunsten der Börsen endeten.
Ebenso erwähnenswert sind die eingestellten Ermittlungen der SEC gegen Akteure wie Robinhood, OpenSea, Kraken und andere, die insgesamt als positiv für die Kryptobranche angesehen werden können.

