CoinDCX Software-Ingenieur im Zusammenhang mit 44 Millionen $ Hack festgenommen (Bericht)

Die indische Börse ist das neueste Opfer von Akteuren, die Schwachstellen ausnutzen und die Kontrolle über interne Systeme übernehmen, was zu Verlusten in Millionenhöhe führt.
Die Verluste in diesem Jahr belaufen sich insgesamt bereits auf Milliarden, und bedauerlicherweise steigen sie in alarmierendem Tempo weiter an.
Details darüber, was passiert ist
Eine lokale indische Nachrichtenagentur, The Times of India, teilte die Geschichte über Rahul Agarwal, ein Mitarbeiter der CoinDCX-Börse, dessen Anmeldeinformationen kompromittiert wurden. Er wurde von den Behörden in Bengaluru festgenommen, offenbar im Zusammenhang mit einer Ausnutzung von Geldern in Höhe von ₹379 crore (44 Millionen $).
Der Alarm wurde ausgelöst, nachdem Nebilo Technologies, das Unternehmen, das die Börse betreibt, eine Beschwerde eingereicht hatte. Ihr Vizepräsident für öffentliche Angelegenheiten, Hardeep Singh, erklärte folgendes:
“Rahul hatte eine feste Rolle im Unternehmen, und ihm wurde ein Laptop ausschließlich für die Arbeit zur Verfügung gestellt. Unsere Untersuchung begann, nachdem wir entdeckt hatten, dass eine unbekannte Person am 19. Juli gegen 2:30 Uhr nachts unbefugten Zugriff auf unsere Systeme erlangt hatte, indem sie 1 USDT an ein externes Wallet transferierte. Einige Stunden später, gegen 9:30 Uhr, wurden die 44 Millionen $ abgezogen und auf sechs Wallets verteilt.
Während seiner Befragung durch die Polizei behauptete Agarwal weiterhin seine Unschuld und sagte, er wisse nichts von dem Hack. Er gab jedoch zu, „nebenbei“ für drei bis vier private Parteien gearbeitet zu haben, ohne sie gründlich zu überprüfen.
Es wird weiter berichtet, dass der Beschuldigte ₹15 Lakh (ca. 17.000 $) auf seinem persönlichen Bankkonto von einer unbekannten Quelle erhielt. Die Polizei von Bengaluru weist auch darauf hin, dass Agarwal behauptete, einen Anruf von einer deutschen Telefonnummer erhalten zu haben, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass er „einige Dateien zu bearbeiten hatte.“
Er ist der Meinung, dass eine der Dateien mit Malware versehen war, die den Angreifern Zugriff auf das interne System von CoinDCX gewährte, und er betonte, dass er nichts von den Vorgängen wusste, bis das Unternehmen ihn darauf hinwies.
Der Gründer und CEO der Börse, Sumit Gupta, teilte die bittere Nachricht des Angriffs auf X mit und nannte es einen „raffinierten Social-Engineering-Angriff“, ohne weitere Informationen darüber geben zu können, was passiert war.
Some media reports have surfaced referencing the FIR we filed with the Karnataka Police regarding the security incident that impacted our platform.
As this is an ongoing investigation, we unfortunately cannot engage with the media or public on this issue. We want to ensure the...
— Sumit Gupta (CoinDCX) (@smtgpt)
Erhebliche Verluste
Leider nehmen die Angriffe auf Kryptobörsen zu, die Komplexität steigt, und der Schaden an ihren Kassen ist erheblich.
Das bemerkenswerteste Beispiel ist der Hack auf Bybit im Februar, der zu einem Verlust von 1,5 Milliarden $ führte, und mit der nordkoreanischen Lazarus-Gruppe in Verbindung gebracht wird.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 enorme Beträge gestohlen, wobei in der ersten Jahreshälfte allein Rekordbeträge aus früheren Jahren übertroffen wurden.
Diese Vorfälle dienen als Beispiel dafür, wie geopolitische Spannungen, Cybersicherheitslücken und ausgeklügelte Gegner weiterhin ein erhebliches Risiko für selbst gut etablierte Kryptowährungsplattformen darstellen.

