Coca-Cola verzeichnet trotz Preisanstieg bemerkenswertes Umsatzwachstum
Die Nachfrage nach den Getränken von Coca-Cola bleibt trotz steigender Preise ungebrochen. Der Umsatz des US-amerikanischen Unternehmens kletterte im dritten Quartal um 5 Prozent auf 12,5 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr, wie der Konkurrent von Pepsico mitteilte. Getragen von einem unerwartet starken organischen Wachstum von 6 Prozent übertraf Coca-Cola die Erwartungen der Analysten. Im vorbörslichen Handel konnte die Aktie des Konzerns um mehr als zwei Prozent zulegen.
Ebenso positiv entwickelte sich der bereinigte Gewinn je Aktie, ein wichtiger Indikator für Anleger, der um 6 Prozent auf 0,82 Dollar stieg und damit ebenfalls die Prognosen übertraf. Unter dem Strich und trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds verdiente Coca-Cola knapp 3,7 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs von 30 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Der Konzern hatte im Vorjahr höheren Kosten gegenübergestanden.
James Quincey, der Unternehmenschef, verwies auf die Anpassung der Unternehmensstrategie und Investitionen in Wachstumsbereiche. Besonders zuckerfreie Limonaden und kleinere Verpackungsgrößen erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei Konsumenten, die angesichts erhöhter Lebenshaltungskosten kleinere Einheiten bevorzugen. Die Ziele für das Gesamtjahr 2025 wurden bestätigt. Auch die langfristigen Pläne erscheinen erreichbar, da der Konzern ein organisches Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent erwartet. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll, wie geplant, im Vergleich zu den 2024 erreichten 2,88 Dollar um ca. drei Prozent steigen.

