Chinesische Wirtschaftsindizes trotzen globalem Abwärtsdruck
Die Börsen in Fernost sind in die neue Woche überwiegend mit Verlusten gestartet, wobei die negativen Impulse der jüngsten US-Börsenentwicklung spürbar waren. Am Freitag hatten die US-Märkte ihre Gewinne abgegeben und schwächer geschlossen. Einzig die chinesischen Festland-Börsen erfreuten sich eines leichten Aufschwungs, der auf die Veröffentlichung neuer Konjunkturdaten zurückzuführen war.
Der Nikkei 225 in Japan beendete den Handelstag mit einem Minus von 0,7 Prozent und notierte bei 53.583 Punkten. Ähnlich verlief es in Hongkong, wo der Hang-Seng-Index um ein Prozent auf 26.566 Zähler fiel. Auch der australische S&P/ASX 200 konnte sich dem Abwärtstrend nicht entziehen und gab um 0,3 Prozent auf 8.874 Punkte nach.
Im Gegensatz dazu verzeichnete der CSI-300-Index der chinesischen Festlandmärkte einen Anstieg von 0,1 Prozent, was ihm 4.735 Punkte einbrachte. Neue Wirtschaftsdaten bestätigen, dass Chinas Wirtschaft im vierten Quartal 2025 um 4,5 Prozent gewachsen ist, das entspricht dem schwächsten Wachstum seit dem Ende des pandemiebedingten Lockdowns. Auf das Jahr hochgerechnet, erreicht das Wirtschaftswachstum damit genau das staatlich angestrebte Ziel von rund fünf Prozent.

